Zitat:
Zitat von Nobodyknows
Welches Erscheinungsbild hätten auf lange Sicht unsere Friedhöfe? Warum noch Blumen, Grabsteine und stille (für manchen hilfreiche) Gespräche mit dem Verstorbenen am Grab, wenn sich an dem Ort nur vergammelnde Knochen oder Asche befindet?
Findet die Entsorgung von Leichen dann nur noch unter den Aspekten des Gesundheitsschutz (von Lebenden) statt? Kann und wird man Leichen (grundsätzlich nach Entnahme aller verwertbaren Organe) dann in einer Müllverbrennungsanlage unschädlich machen, und können sich Städte dadurch teure Friedhöfe ersparen, und auf (ehemaligen) Friedhöfen Einkaufszentren oder Wohnungen bauen?
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Auch konfessionsfreie Menschen trauern um Verstorbene. Friedhöfe hatten die Menschen lange bevor es Christen gab. Ich halte es für eine Fehleinschätzung, die Menschen bräuchten das Christentum, um die Leichen ihrer Angehörigen nicht als Abfall auf Müllkippen zu werfen.
Letztlich mündet diese Selbsteinschätzung des Christentums darin, die Menschen hätten ohne das Christentum keine Moral.