Zitat:
Zitat von Flow
Gläubige werden mitunter gerne mal pauschal als "dumm", "intellektuell unterlegen" dargestellt. Ich sehe darin das Bemühen, selbst möglichst schlau und intelligent dazustehen.
Auf real wissenschaftlichen Gebiet ist das etwas schwerer. Vergleichsweise gute Karten hat man, wenn man "die Mutter Gottes" aus physikalischer Sicht durchdiskutiert.
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Zwei Strohmänner.
Die meisten glauben wohl nicht deshalb an Götter, weil sie klug oder dumm wären. Sondern weil sie als Kinder entsprechend erzogen wurden. Die Glaubensinhalte werden ja in aller Regel gar nicht kritisch geprüft.
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Zur physikalischen Diskussion über Mutter Gottes: Hier machst Du es Dir meiner Meinung nach zu leicht. Der Wahrheitsaspekt und die Glaubwürdigkeit eines Glaubens ist keine Nebensache, sondern sehr wichtig. Glauben setzt Glaubwürdigkeit voraus. Sonst hat man es mit Aberglauben zu tun. Wenn sich ein wissenschaftliches Argument gegen einen konkreten Glaubensinhalt ergibt, kann man das nicht einfach als irrelevant erklären und übergehen.
Ich sehe darin kein Bemühen, besonders schlau zu wirken. In einer aufgeklärten Welt halte ich es für normal, dass Behauptungen kritisch infrage gestellt werden. Es ist nicht die Schuld der Kritiker, wenn religiöse Behauptungen dabei gelegentlich etwas seltsam wirken. Vor allem, wenn sie zum Dogma erhoben wurden.