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Gomez ist allmählich und kontrolliert, über viele Kilometer hinweg, an Frodeno herangelaufen. Dann ist er in Frodenos Windschatten gelaufen. Alles perfekt. Das Tempo war halt einfach sehr hoch.
Wir können mit Sicherheit davon ausgehen, dass Gomez über einige Kilometer schneller laufen kann als Jan Frodeno. Sonst stimmt da etwas nicht. Überlegt mal, was der Gomez in jeder ganz normalen Woche an Intervallen laufen muss. Da kann ein Langstreckler, auch der Beste der Welt, am Ende seine Hochleistungsalters nicht mithalten.
Die Vorbelastung auf dem Rad war für alle gewiss spürbar, aber sie hat Gomez sicher nicht den Stecker gezogen. Denn so furchtbar hart war das Radtempo nicht. Sonst wäre zumindest ein einziger aus der Gruppe mal hinten rausgeflogen. Das war aber nicht der Fall.
Frodeno ist einfach unheimlich schnell gelaufen, das ist alles.
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