Zitat:
Zitat von schoppenhauer
Auch dieses methodische Diktat eines technisch-naturwissenschaftlichen Zugangs ist einfach nur nervig. Sind tausende wissenschaftliche Arbeiten über die Blechtrommel oder Heraklit kompletter Mumpitz?
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Ich möchte noch kurz auf Deinen Vorwurf eingehen, hier herrsche das "Diktat eines technisch-naturwissenschaftlichen Zugangs".
Als Moderator sehe ich mich nicht in der Rolle, inhaltliche Impulse geben zu müssen. Wenn Dir ein bestimmter Aspekt oder eine bestimmte Perspektive auf ein Thema fehlt, dann müsstest Du diesen Punkt selbst in die Diskussion einbringen. Dir ist es zu naturwissenschaftlich? Dann beschreibe einen anderen Zugang zum Thema und unterstütze eine Diskussion darüber. Vom Moderator oder den anderen Diskutanten kannst Du nicht erwarten, dass sie das für Dich übernehmen.
Als Teilnehmer der Diskussion darf ich Dich freundschaftlich daran erinnern, dass wir Alternativen zum naturwissenschaftlichen Wahrheitsbegriff bereits intensiv diskutiert haben. Es begann mit Ausflügen in die Prädikatenlogik und mündete dann mit Zarathustra in Erörterungen über verschiedene Wahrheitsbegriffe. Zuletzt habe ich, ohne Zarathustra, mehrfach einen Vergleich mit dem literarischen Wahrheitsbegriff vorgetragen. Außerdem Parallelen zu Wahrheitsbegriffen, wie wir sie beispielsweise bei den Menschenrechten verwenden.
Ich wundere mich daher über Deinen Vorwurf, hier würde einseitig aus naturwissenschaftlicher Sicht argumentiert. qbz beispielsweise geht oft auf ökonomische Ursachen ein. Und so weiter.
Von Dir selbst kam in dieser Hinsicht bisher Nullkommanull. Ich kann mich nicht erinnern, dass Du einen dieser verschiedenen Diskussionsstränge nennenswert unterstützt hättest. Falls ich mich hier täusche, lasse ich mich gerne in Form eines Postings von Dir vom Gegenteil überzeugen. Falls wir uns mal persönlich treffen, was ich begrüßen würde, geht dann die erste Flasche Rotwein auf mich.
