Zitat:
Zitat von keko#
Interessant finde ich es, dass die Kirche einmal ein kleiner Haufen Rückständiger ist und dann wieder eine gewaltige Macht hat. Im ersten Fall, wenn mögliche positive Effekte zu sehen wären. Im zweiten, wenn es um Ausgrenzung und Diskriminierung geht.
|
Ich halte die christlich getauften Menschen nicht für einen kleinen Haufen, sondern für einen sehr großen. Der "kleine Haufen" kam durch FlyLive ins Spiel, der sinngemäß sagte, die homophoben Menschen seien innerhalb der Kirchen eine kleine Gruppe.
Zitat:
Zitat von keko#
2 Milliarden Christen weltweit, deren vorrangiges Ziel es ist, z.B. Frauen zu unterdrücken und Schwule auszugrenzen?
|
Das hat niemand behauptet, dass es ein vorrangiges Ziel oder überhaupt ein Ziel sei. Unterdrückung und Ausgrenzung ist aber unbestreitbar eine Folge.
Zitat:
Zitat von keko#
Bzgl. der Frauen frage ich mich, warum die Kirche dann so viele weibliche Mitglieder hat und bei den Schwulen gehe ich mal wieder von einer gnadenlosen Selbstüberschätzung der Wichtigkeit ihrer selbst aus.
|
Die weiblichen Mitglieder der Kirche kamen auf dieselbe Weise zum Christentum wie Du auch: Durch Taufe im Säuglingsalter. Von kleinen Freikirchen abgesehen, bei denen die Erwachsenentaufe üblich ist. Wusstest Du das nicht?
Deinen letzten Halbsatz möchte ich nicht gerne kommentieren. Wer überschätzt sich selbst? Der Katholik, der denkt, der Schöpfer des Weltalls habe sich für seine kleinlichen Sünden ans Kreuz nageln lassen, oder ein homosexuell orientierter Mensch, der die gleichen Rechte haben möchte, wie alle anderen auch? Anyway. Ich halte es für falsch, Menschen oder Menschengruppen bezüglich ihrer "Wichtigkeit" einzuordnen.