gemeinsam zwiften | youtube | forum heute
Triathlon Trainingscamp Südbaden
Triathlon Trainings-
lager Südbaden
Triathlon Trainingslager Südbaden
Keine Flugreise
Deutschlands wärmste Gegend
Kilometer sammeln vor den Wettkämpfen
Traumhafte Trainingsstrecken
Training auf dem eigenen Rad
04.-07.06.2026
EUR 299,-
triathlon-szene.de | Europas aktivstes Triathlon Forum - Einzelnen Beitrag anzeigen - Da fasse ich mir echt an den Kopf…
Einzelnen Beitrag anzeigen
Alt 15.05.2017, 17:50   #6162
Klugschnacker
Arne Dyck
triathlon-szene
Coach
 
Benutzerbild von Klugschnacker
 
Registriert seit: 16.09.2006
Ort: Freiburg
Beiträge: 25.192
Theologie ist nach heute überwiegend gültigem Verständnis keine Wissenschaft, weil sie nicht ergebnisoffen ist. Das bedeutet mit anderen Worten, es wird bereits zu Beginn der "Forschungen" festgelegt, welches Ergebnis nicht herauskommen darf.

Etwa kann ein Theologe nicht zu dem Ergebnis kommen, dass Jesus nicht gelebt habe, sondern eine erfundene Figur sei. In der Religionswissenschaft ist das etwas anderes als in der Theologie: Hier werden auch Quellen aus anderen Kulturkreisen ausgewertet usw. Die Existenz Jesu als historische Person ist umstritten, wenn auch nur von einer Minderheit. Religionswissenschaft gilt als Wissenschaft, die Theologie aber nicht.

Was geschieht mit einem Theologen oder einer Theologin, die in ihrer Forschungsarbeit gegen kirchliche Dogmen und Lehrmeinungen verstößt? Er oder sie wird rausgeworfen und ist ihrem Arbeitsplatz los.

Prof. Uta Ranke-Heinemann, Professorin für Theologie in Essen, verlor ihren Lehrstuhl, weil sie zu dem Ergebnis kam, die Jungfräulichkeit Marias sei nur im übertragenen Sinne zu verstehen. Dem widersprach ein gewisser Joseph Ratzinger als Inquisitor des Vatikans.

Prof. Ute Ranke-Heinemann arbeitete nach ihrem Rauswurf als Religionswissenschaftlerin an der Universität Essen. Sie ist meines Wissens nach Deutschlands meistgelesene Religionswissenschaftlerin.
Klugschnacker ist offline   Mit Zitat antworten