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Ich finde, dass der völlig gedankenlose Umgang mit unserer Ernährung eines der wesentlichen Probleme unserer Zeit ist. Nicht nur, dass viele von uns immer ungesünder essen, sondern es tritt eine vollkommene Entfremdung von der Herstellung der Nahrung ein. Und das ist ein ethisches Problem. Diese Entfremdung führt dazu, dass wir die Kreatur, die Ihr Leben geben musste, damit wir was auf dem Teller haben, kein bisschen mehr wertschätzen. Wer würde eigenhändig ein Schwein schlachten oder ein Lämchen töten? Warum ist ein Welpe süsser als ein Ferkel oder ein Lämmchen?
Und wenn man dann noch dazu einbezieht, dass 50%(!!!!) der gesamten Ackerfläche der Welt dafür verwendet wird, Tiernahrung für unsere industrielle Massentierhaltung in Europa herzustellen, wird schnell klar, was das für Auswirkungen hat: Wo sollen die Leute in den Entwicklungsländern, denn bitteschön Ihre Nahrungsmittel für ihren Bedarf anbauen? Und das nur weil wir billiges Fleisch wollen? Das macht einen traurig, wenn nicht sogar wütend dabei! Die Gedankenlosigkeit.
Ich rede hier nicht gegen Fleischkonsum generell, sondern gegen die Massentierhaltung, die solche Fertiggerichte erst ermöglich, damit sie billig genug ist. Man kann in dieser global vernetzten Welt nichts mehr isoliert betrachten, sondern alles hängt mit allem zusammen.
My 2c
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Spülkastenschwimmer
Zitat:
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Wer aufgehört hat besser sein zu wollen, hat aufgehört gut zu sein!
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