Zitat:
Zitat von MattF
Zumal wie hier schon öfter gesagt: Wieso lässt du dein Kind dann überhaupt in den Religionsunterricht gehen?
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Zu Deiner Frage, die ich schon mehrfach beantwortet habe: Weil er es wollte.
Zitat:
Zitat von MattF
Kinder müssen auch lernen und das tun sie irgendwann zwischen Fiktion und Realität zu unterscheiden, dazu kann auch Relogionsunterricht beitragen.
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Du sagst, der Religionsunterricht könne Kindern helfen, zwischen Fiktion und Realität zu unterscheiden. Bisher nahm ich an, das sei ein Privileg wissenschaftlichen Denkens. Könntest Du den Gedanken mir zuliebe etwas ausführen, auf welche Weise ausgerechnet der Religionsunterricht die Trennschärfe zwischen Wirklichkeit und Mythos steigert?
Studien kommen zu einem anderen Ergebnis:
Frankfurter Allgemeine Zeitung: Kinder können sehr gut zwischen Fakten und Fiktionen unterschieden, wenn sie eine Geschichte hören. Aber nur, wenn sie nicht religiös erzogen werden, wie eine neue Studie herausfand. Quelle
Dasselbe in anderen Worten hier:
Huffington Post: Religiös erzogene Kinder haben Probleme, Wahrheit und Fiktion auseinanderzuhalten. Die Forscher zeigten 5- und 6-Jährigen Kindern von öffentlichen und christlichen Schulen verschiedene Texte: religiöse, fiktive und reale Geschichten.Damit wollten die Wissenschaftler herausfinden, welche Kinder am besten die Geschichten einordnen können.
Das Ergebnis: Kinder, die zu christlichen Schulen oder regelmäßig zur Kirche gehen, sind signifikant schlechter darin, übernatürliche Inhalte zu erkennen, als säkular erzogene Kinder. Quelle