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Zitat von Klugschnacker
1. Die Statistik unterscheidet nicht zwischen Ausländern, die in Deutschland wohnen und solchen, die im Ausland wohnen, jedoch in Deutschland Straftaten verdächtigt werden. Sie enthält beispielsweise Personen ohne Aufenthaltserlaubnis, Touristen/Durchreisende, Besucher, Grenzpendler und Stationierungsstreitkräfte. Dadurch sind Ausländer in der Statistik überrepräsentiert.
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Zitat von Rälph
Dein Punk 1 überzeugt mich nicht. Was macht es für einen Unterschied, ob jemand von einer Personen ohne Aufenthaltserlaubnis, einem Touristen/Durchreisenden, Besucher, Grenzpendler, Stationierungsstreitkraft, Flüchtling, Asylsuchenden oder was auch immer beraubt, bestohlen, belästigt, vergewaltigt,...wird?
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Nur kurz, weil die Interpretation von Statistiken wahrscheinlich hier offtopic ist: Es macht insofern einen Unterschied, weil man damit die Kriminalität von Ausländern in Deutschland überschätzt:
Du möchtest ja die Anzahl der in Deutschland lebenden Ausländer ins Verhältnis setzen mit der Anzahl der durch sie verübten Straftaten. In gleicher Weise bildest Du das Verhältnis mit der Anzahl Biodeutscher und der Anzahl der von ihnen verübten Straftaten. Diese beiden Verhältnisse vergleichst Du dann miteinander, wie in Deinem oberen Posting und kommst zu dem Ergebnis, dass Ausländer krimineller seien als Biodeutsche.
Das ist insofern haarig, als dass in der Polizeistatistik die Gruppe der Ausländer erweitert wurde um Personen, die nicht in Deutschland leben. Nicht erfasst sind hingegen die Straftaten Biodeutscher, die diese im Ausland begehen. Wie Du zugeben wirst, ist die Statistik in diesem Punkt etwas schief und wird auch vielerorts dafür kritisiert.