Zitat:
Zitat von Duafüxin
Natürlich nicht mit unseren Moralvorstellungen vereinbar.
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Ich weiß was Du meinst, und gebe Dir auch recht. Soweit wir uns als christlich-abendländische Kultur definieren, sollten wir uns aber nicht allzu weit vom Islamismus distanzieren. Denn die Wurzel des Übels haben wir mit dem Islam gemeinsam, nämlich den unbedingten Glaubensgehorsam als höchste Tugend.
Wir unterscheiden uns vom Islam durch den konkreten Glaubensinhalt. Mit ihm gemeinsam ist uns jedoch die Lehre, Glaubensinhalte auf keinen Fall zu hinterfragen oder gar an ihnen zu zweifeln. Die Bibel zeigt uns Beispiele von Menschen, deren Glaube auf die äußerste Probe gestellt wurde; sie hielten jedoch unbeirrbar am Glauben fest und wurden endlich belohnt. Diese Bilder und Werte teilen wir mit dem Islam.
Zum Glück haben wir uns auf unserer kleinen europäischen Insel der Glückseligkeit so weit entwickelt, dass wir zwar das Christentum gerne im Wort führen, uns jedoch in den Taten wenig darum scheren. An seine Stelle sind die Aufklärung und der Humanismus getreten.
Von der potentiellen Brutalität, die in jedem ideologischen Absolutheitsanspruch steckt, unterscheiden wir uns meiner Ansicht nach nicht grundsätzlich vom Islam. Als Beispiel nenne ich nicht die tausendfache christliche Hexenverbrennung, obwohl sich diese Parallele nach der Verbrennung des Soldaten aufdrängt. Sondern die sehr lehrreiche Geschichte der Hostienschändung.
Das sollte sich jeder bei Wikipedia mal durchlesen.
"Die Angeklagten wurden inhaftiert, gefoltert und nach Geständnissen teils enthauptet, sofern sie sich vorher taufen ließen, teils mit glühenden Zangen zerfleischt und verbrannt."
Grüße,
Arne