Hier ist viel von Toleranz und Respekt die Rede – gut so! Man darf jedoch nicht vergessen, dass wir in Europa bereits sehr tolerant gegen andere Religionen sind. Gläubige aus allen möglichen Richtungen finden hier paradiesische Zustände an Toleranz vor. Vor allem, wenn man es mit den Gesellschaften vergleicht, aus denen sie kommen.
Das geht so weit, dass wir in Deutschland das Schächten von Tieren zulassen. Dabei wird einem
Rind oder einem Schaf ohne Betäubung die Kehle mit einem Messer durchgeschnitten, um es rituell verbluten zu lassen. Männlichen Säuglingen jüdischer Eltern wird ohne Betäubung in den ersten 8 Lebenstagen die Vorhaut abgeschnitten;
deutsche Gesetze stellen klar, dass dafür noch nicht einmal ein Arzt erforderlich ist.
Wir akzeptieren diese willkürlich gewählten Beispiele von religiös motivierter Tierquälerei, Körperverletzung und der Verletzung der Religionsfreiheit von Minderjährigen. Wir muten uns einiges zu, um andere Kulturen zu integrieren. Dass wir uns zu noch mehr Toleranz auffordern, finde ich sympathisch. Jetzt geht es aber darum, dass unsere humanistischen Werte von den anderen toleriert werden.
Grüße,
Arne