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Alt 13.06.2008, 21:18   #167
dickermichel
Szenekenner
 
Registriert seit: 24.08.2007
Beiträge: 2.034
Zitat:
Zitat von FuXX Beitrag anzeigen
Ich finde diese Diskussion merkwuerdig und wundere mich auch ueber die Motivation ueberhaupt solch eine Diskussion zu fuehren.
Der eine Teil der Diskussion dreht sich schlicht und ergreifend darum, daß es wahlweise lächerlich ist oder nervt (oder beides), wenn Leute ihre vom Papier her gute Leistung relativieren, indem sie darauf hinweisen, was alles in der Vorbereitung nicht gepaßt hat und erst recht im Rennen.
Da kann ich nur sagen:
Das machen vor allem gute bis sehr gute Athleten so, die sich selbst unter Druck setzen, aber auch Profis:
Z.B. hat sich Faris al-Sultan, den ich normalerweise SEHR gern habe und ihn auch bei WKs rund um München oder in Hawaii persönlich getroffen/"kennengelernt" habe, erheblich disqualifiziert, als er bei seiner Rede zum Hawaii-Sieg meinte, erzählen zu müssen, daß das Rennen ja eigentlich gar nicht gut gelaufen sei...
Da saß ich an meinem Tisch, den Weltmeisterschafts-Fraß wieder runterdrückend, der mir drohte hochzukommen.
Das ist ja nun mal das Wesen einer LD, daß man im Laufe der acht bis sechzehn Stunden auch mal einen Durchhänger bekommt oder es einem sogar mehr schlecht als recht geht!

DIE ÜBERWINDUNG dieser Situation ist das ENTSCHEIDENDE und macht Dich zum Finisher (oder Gewinner) - aber die (negative) Situation an sich als Problem zu sehen, zeugt von Realitätsferne oder aber Aufschneiderei.


Zitat:
Zitat von FuXX Beitrag anzeigen
Genau wie fuer gute Leistungen gibt's auch fuer schwache Leistungen Gruende. Ich finde es merkwuerdig, dass bei guten Leistungen alle wissen wollen, was man denn anders gemacht hat, aber bei Ausschlaegen nach unten die Angabe von Gruenden verboten sein soll
Was ist eine schwache Leistung?
Ganz einfache Antwort:
Wenn das Ergebnis nicht stimmt. Punkt. Aus.
Wer also ein best. Ergebnis erzielen wollte und es nicht geschafft hat, der hat eine "schwache Leistung" abgegeben - und es interessiert sehr wohl alle, warum es nicht geklappt hat.
Wir reden hier aber nicht von "schwachen Leistungen", sondern von Leistungen, die VOM ERGEBNIS HER nicht als schwach zu bezeichnen sind. Also Leistungen, die man nur erbringen kann, wenn man auch entsprechend trainiert hat.
Und hier scheinen einige Leute erhebliche Wahrnehmungsstörungen bzgl. ihres eigenen Trainings/Aufwands zu haben - da werden dann schnell mal die langen Läufe im Winter vergessen etc.
Aber es ist nun mal so: Von nix kommt nix - und wer tatsächlich mit "kaum" Training gute bis sehr gute ERGEBNISSE schafft, der sollte schleunigst ins Profilager wechseln und "endlich" mal richtig zu trainieren beginnen...


Zitat:
Zitat von FuXX Beitrag anzeigen
Daher sollte man erst recht bei Leuten die hinter ihren eigenen Erwartungen geblieben sind, oder schlechter abgeschnitten haben als in den Vorjahren, nachfragen, woran es denn lag.
Bis jetzt habe ich noch von keinem dieser Pseudo-Jammerlappen, Angeber, Träumer, oder wie man die nennen mag, einen substantiierten Beitrag gehört, warum sie hinter den eigenen Erwartungen geblieben sind. Und warum?
Ganz einfach, weil DIESE, von denen wir hier alle reden, eben keine "schwachen Leistungen" im Sinne der ERGEBNISSE erbracht haben.
Wer jedoch tatsächlich hinter den eigenen Erwartungen geblieben ist, hat dafür fast immer auch Erklärungen zu bieten, die jeden interessieren. Aber ganz sicher hört man dabei nie, daß jemand sagt, er hätte zu wenig trainiert, denn darauf gäbe es umgehend die logische Antwort: 'naja, dann hast Du wohl eine falsche Vorstellung/Erwartung gehabt.'


Zitat:
Zitat von FuXX Beitrag anzeigen
Das aendert natuerlich nichts daran, dass es nicht die Rangliste bei den Trainingskilometern, sondern die Ergebnisliste ist die zaehlt. Wer gut trainiert hat, der hat sich das Ergebnis ja auch verdient.
Eben.
Wie oben mehrfach gesagt: Das Ergebnis ist entscheidend in der Beurteilung.


Michel, auch der "Simmel des Triathlons" genannt...
dickermichel ist offline   Mit Zitat antworten