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Alt 06.06.2008, 20:02   #99
dickermichel
Szenekenner
 
Registriert seit: 24.08.2007
Beiträge: 2.034
Gut, weil ich hier ja nicht immer nur Heldenstories erzählen will, sondern auch, was daneben geht (abgesehen von meinen diversen Schnupfi- und Hustileins), heute mal eine Kritik an mir selbst:

Gestern lief es ja mit der knackigen Radeinheit auf dem Spinningrad und dem anschließenden Lauf ganz gut.
ABER: ich hatte mir schon während des Laufes überlegt, ob ich evtl. schneller und länger laufen sollte, das aber verworfen, weil ich mir für heute einen konkreten Plan vorgenommen hatte:
In der Früh radeln und schwimmen (habe ich gemacht) - abends noch mal kurz radeln und sehr zügig laufen (mache ich nicht).

Jetzt bin aber heute aus drei Gründen zu schlapp, um die Abendeinheit zu machen:
1. Die gestrige Koppelung war zwar nicht laufspezifisch anstrengend, aber gesamtsystemisch, daher fühlen sich meine Beine heute nicht so an, als daß ich eine Art TDL würde machen können.
2. Die überlange Schwimmeinheit schlaucht zwar auch generell, aber vor allem liefert sie meinem Organisamus mal wieder die Möglichkeit, sich mit seinen Neben- und Stirnhöhlen zu beschäftigen. Kein Wunder, bei 12-13° Außentemperaturen und fast zwei Stunden im Wasser ...
3. Das Wetter hier ist eine einzige Regensuppe, was schon vom Rausschauen müde macht und beim Laufen auch sehr naß....

Während Punkte 2. und 3. nicht so entscheidend sind, zeigt Punkt 1 definitiv die Fehleinschätzung, der ich gestern unterlag, auf.
Besser wäre es also gewesen, wenn ich meinem gestrigen Körpergefühl nachgegeben hätte, mind. 15km in höherem Tempo gelaufen wäre, heute soundso Laufruhetag gemacht hätte und dann für die längere Laufeinheit am Sonntag wieder fit gewesen wäre.

So habe ich gestern kein Training gemacht, was noch laufspezifische Effekte gebracht hätte, heute mache ich nix, weil schlapp, morgen würde ein TDL nix bringen, weil ich ja am Sonntag meinen letzten langen Lauf machen will.

Also, was lernen wir daraus:
1. Auf den Körper hören
2. Sich beim Planen nicht überschätzen

Gruß vom Sofa: Michel
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