LidlRacer,
dass es bessere Befragungen geben sollte als diese doch für den Laien wie mich überaus offensichtlich fehlerhaft designte, bezweifle ich nicht.
Gestatte aber nochmals bei dieser Schrottstudie hier zu verweilen.
(Das Kineso hab ich grad verschluckt :-))
Zitat:
Zitat von LidlRacer
In erster Linie meinte ich immer noch das:
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Zitat:
Zitat von LidlRacer
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Dass man sich selbst aussuchen soll, wessen Geburtstag man nimmt, ist für mich beinahe gleichbedeutend mit:
Suchen Sie sich einfach selbst aus, ob Sie die Dopingfrage oder die völlig belanglose Frage beantworten!
Wenn z.B. mein eigener Geburtstag dazu führt, dass ich die Dopingfrage beantworten soll, ich das aber nicht will, nehme ich einfach guten Gewissens den meiner Mutter. Oder umgekehrt.
Da ist meines Erachtens überhaupt nichts mehr berechenbar.
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Das hatte ich glaub ich schon in etwa verstanden.
Man könnte natürlich experimentell ermittelt haben - wenn ich mal guten Willens bin - dass man da z.B. in 99% der Fälle bequem ist und einfach gar kein Kreuzchen macht was dann dein Argument "widerlegen" würde.
Nehmen wir mal an diese Wahlfreiheit würde es wirklich nur den Dopern erleichtern mit ja zu antworten und alle übrigen würden sowies nein sagen oder eben die Geburtstagsfrage ohne Tricks beantworten.
Dann muss man immer noch die suggestive Wirkung des Zeitraums mit in Betracht ziehen. Da können dann gut 10 oder 20% mehr ja's kommen, meinst du nicht ?
Haben die das gemacht ?
2 Geburtstage sind ja als direkte Möglichkeit explizit erwähnt,
die Chance, dass einer der beiden Tage davon in das Monatsdrittel fällt, ist viel höher als 33% ...
Nämlich 50%
Wenn ich also tendiere den zu nehmen der da reinfällt - was ja die Sugesstivwirkung sein sollte - ist die Wahrscheinlichkeit also irgendwo zw. 33 und 50%.
Ergebnis:
es könnten im Extremfall fast doppelt so viele "Nichtdoper" Ja geantwortet haben.