Im Endeffekt geht hier doch einiges durcheinander.
Ihr müsst Euch ein bisschen vom reinen Zahlenwert der Energie lösen, denn der ist nur vergleichbar, wenn Ihr das Inertialsystem nicht zwischendurch wechselt. Da die Geschwindigkeit in die Bewegungsenergie quadratisch eingeht, kommt man da ansonsten in Teufelsküche.
Beispiel:
Ein Wagen mit 1 kg beschleunigt von 0 auf 10 m/s, hat also irgendwoher 50 Joule Bewegungsenergie gewonnen.
Wenn man jetzt diesen Wagen in einem Zug untersuchen würde, der selbst mit 100 m/s unterwegs ist, dann würde der Wagen vielleicht von 100 auf 110 m/s seine Geschwindigkeit ändern.
Jetzt hätte er also 110*110/2 - 100*100/2 Joule "gewonnen".
Dieser Wert ist nun also leider viel höher als der vorherige!
Der Unterschied steckt im nicht so einfachen Wechsel des Inertialsystems.