Zitat:
Zitat von Tobstar23
1. Durch welches Sieb fallen Sie denn? Doch nur das der Sportförderung, oder? Damit ist das Leben doch noch nicht vorbei.
2. Durch's Sieb fallen ist nur halb so schlimm, wenn man am nächsten Tag einfach wieder zur Arbeit gehen kann.
Vielleicht ist es einfach die falsche Einstellung der Gesellschaft und der Politik in allen Sportarten Medaillen zu fordern und von den Sportlern zu verlangen links und rechts alles auszublenden. Vielleicht fällt dem Leichtathleten an Nr. 5-8 der Welt, der eine betriebswirtschaftliche Ausbildung nebenbei gemacht hat, ja ein Weg ein, um Sponsoren für seinen Sport zu finden.
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Danke.
So sehe ich das auch.
Ich finde es recht "dekadent" eine staatliche Unterstützung zu fordern, nur weil man sein Hobby (Sport) zum Beruf machen will.
Zwar lebt inzwischen eine ganze Industrie von diesen Hobbys, aber diese unsere Freizeitgesellschaft wird immer teurer und diejenigen, die tatsächlich etwas zur Produktivität beitragen sollen die Spaßgesellschaft tragen? Sehe ich irgendwo nicht ein.
Jeder Sportler kann neben dem Training einen Schulabschluss machen und eine Ausbildung oder Studium absolvieren. Wer das nicht kann sollte sich überlegen, wo das Problem liegt und was er machen will, wenn er etwa 30-35 ist. Wer dann immer noch seine Prioritäten auf Sport legt sollte mbMn weder Sportförderung noch sonst eine Förderung bekommen. Das hat nämlich etwa die gleiche Aussage wie: "Ich will nicht arbeiten, ich bekomme doch Hartz IV."