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Weil man in Foren auch berichten und nicht nur maulen soll, wenn einem etwas nicht passt, hier eine kurze Zwischeninfo von meiner beinahe geglückten Radbiometrie....
Aus Unsicherheit darüber, wohin ich mich melden soll, habe ich bei Ehrl in Bad Soden einen Termin vereinbart, wo wir auch schon oft Schuhe gekauft haben. Bisher wurden wir da immer super bedient und ich hatte schon öfter Leute mit Rädern ein und ausgehen sehen. Dort arbeitet Jens Machacek.
Zunächst bekam also Herr Troedelliese, den ich von der Arbeit abgeholt hatte, ein paar neue Treter verpasst, später durfte ich mein Rad reinbringen. Vorher hatten wir schon gewettet, ob neue Einstellungen überhaupt passen könnten. Das Ergebnis war ernüchternd. Das Rad durfte nicht mal hoch, angeblich sieht man auf den ersten Blick, dass es für mich viel zu groß ist. Allerdings fahre ich das Rad schon seit fünf Jahren und wenn ich auf der Transalp im Juli nicht solche Nackenschmerzen bekommen hätte, wäre ich nie auf die Idee gekommen, die Geometrie meines Rennrads in Frage zu stellen....außerdem hat sich Herr Troedelliese geweigert, weitere Touren mit mir auf diesem Rad zu fahren, so lange es nicht passend eignestellt sei.
Auf längeren Touren habe ich eigentlich immer Nackenschmerzen, hielt das aber für einen Haltungsfehler.
Natürlich habe ich versucht, Argumente für den Erhalt meines Rads zu finden, aber letztendlich hat nichts geholfen. Anscheinend passt an dem Rad irgendwie gar nichts zu mir. Mein Rad ist Größe 56, fahren sollte ich Größe 50. Die 6cm zu viel Oberrohr ließen sich nicht wegargumentieren.
Also jetzt zum vorläufigen Ergebnis:
Zunächst wurde ich kostenlos vermessen, nächste Woche kommen Geometriedaten für ein passendes Rad mit Vorschlägen per Post. Diese Unterlagen gebe ich an den Radladen weiter, sie wird mir ein passendes Rad bestellen und die Teile laut Plan umbauen. Damit fahren wir dann wieder zu Ehrl und dann bekomme ich eine Radbiometrie....
Tja, so hatte ich mir das nicht vorgestellt, aber den Service finde ich super.
Was wir mit meinem Rad machen, wissen wir noch nicht, man könnte es für Herrn Trödelliese umbauen oder ihm ein Triarad daraus machen. Von der Idee ist er allerdings nicht begeistert, er hat ja ein ganz ähnliches Rennrad, auf dem er sich wohlfühlt. Von der Idee, mein Rad herzugeben, bin ich aber noch viel weniger begeistert. Es in die Garage zu stellen, wenn keiner damit fährt, ist auch dämlich.
Jetzt vertraue ich wohl am besten auf die Aussagen der Experten und warte ab, was kommt.
Wie es aussieht, kann ich mit einerm kleineren Rad nicht nur schmerzfrei fahren, sondern habe auch mehr Kraft. Wir serden sehen. Mein Rad herzugeben tut mir trotzdem leid.
Geändert von Troedelliese (19.08.2013 um 00:24 Uhr).
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