Gestern stand ja das Saisonhighlight an: der Hazelman!
Aber erst musste ich morgens die Anfängerradgruppe bespaßen. Also früh raus, dann mit den Jungs & Mädels eine kleine Runde gefahren, dabei haben wir ein 7 km Zeitfahren gemacht. Ich habe alle losgeschickt und bin dann zum Schluss gefahren. Das war zwar etwas zügiger, aber immer noch entspannt. Danach sind wir den Hühnerberg hochgefahren und da sich alle vorher verausgabt hatten, sind wir ganz gechillt als Gruppe komplett oben angekommen! Das hatte ich noch nie im Radtraining erlebt. Am Berg "fährt jeder sein Tempo", was meist zu einem Ausscheidungsfahren wird.
Danach sind wir wieder heimgefahren und ich habe noch schnell einen Salat gemacht, bevor uns der Grillmeister eingesammelt hat, um zum Hazelman zu fahren.
Göga und ich sind wieder als Team gestartet.
Beim Schwimmen (200 m) hat er mir 1,5 Bahnen (also 15 m

) abgenommen - wobei ich mit 3'24 für mich sehr zufrieden bin.
Da ich schneller wechsele, sind wir zusammen auf die Radstrecke, wo Göga volle Kanne losgedonnert ist. Ich habe ihn erst kurz vor dem Wendepunkt stellen können und wir sind zusammen runtergerollt. Beim Wechsel zum Lauf habe ich dann gewartet, dass wir zusammen laufen konnten. Erwähnte ich schon mal, dass ich schneller wechsele?! Göga ist dann aber so hart angelaufen, dass ich ihn vor schicken wollte, aber er mochte nicht. Auf dem Rückweg habe ich dann Göga gezogen, da ich besser bergab laufe als er. So hatte ich im Ziel dann den Vortritt.
Es war echt wieder klasse, ich hatte total Spaß, habe mich aber auch angestrengt. Laut meinem Garmin sind wir einen 5er Schnitt auf dem km gelaufen. Göga meinte noch, das kann nicht sein, so schnell kann er nicht laufen - aber 5er Schnitt geht ja bekanntlich immer...
Dank wenigen Wettkämpfen und Behinderten-Status (immerhin 60% ) bekam ich so viel Zeitgutschrift nach dem Hazelman-System dass ich den 2. Platz in der Damenwertung belegt habe

Und jetzt steht ein schicker Pokal im Regal!
Das musste natürlich gebührend gefeiert werden.
Heute morgen dann
Als ich soweit war, dann doch radeln zu gehen, fing es an zu regnen.
Also habe ich es mir auf dem Sofa mit Kaffee und dem Laptop bequem gemacht und das Rennen in Kopenhagen verfolgt. Mannomann war das spannend....
Als aims im Ziel war, habe ich einen Braten in den Ofen geschoben und bin zumindest ein gutes Stündchen laufen gegangen. Und bin auch nur ganz wenig nass geworden.
Der Lauf war fein, nach 35 min habe ich umgedreht und habe versucht, nicht langsamer zu werden. Und ich habe es geschafft, in 34 min zurück zu laufen Gut, es wurde dann anstrengend, aber es lief. Und alle Leute, die mir begegneten, haben freundlich gegrüßt - irgendwie eine gute Stimmung.
Jetzt liege ich wieder auf dem Sofa, mit Braten im Bauch und ziemlich zufrieden...
Urmel und ihr Pokal

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