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triathlon-szene.de | Europas aktivstes Triathlon Forum - Einzelnen Beitrag anzeigen - Arne Interview im NDR - Doping im Triathlon
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Alt 17.08.2013, 02:39   #212
Eber
Szenekenner
 
Benutzerbild von Eber
 
Registriert seit: 18.09.2012
Ort: Karlsruhe
Beiträge: 2.327
Bevor wir noch weiter ins Spekulative Nichts abdriften gestattet mir einen OT Kommentar:
Also ich habe schon Mühe mein eigenes zukünftiges Verhalten zu prognostizieren, weshalb ich hier erst gar nicht den Versuch unternehme zu plausibilisieren was man in dieser oder jener Situation machen würde, machen könnte oder wie hoch die Wahrscheinlichkeit bei einem für diese oder jene Reaktion ist, oder was sich für einen lohnt und was nicht....
Wer ist man?
Bist es du selbst?
Was ist lohnend?
Zwar liebe ich die Spekulation, aber wann, wer, wie ...betrügen könnte, dafür gibt es doch viel zu viele Möglichkeiten.

Ich schätze es, wenn Leute von eigenen Erfahrungen erzählen,
mehr als wenn sie von Erfahrungen anderer erzählen und das wiederum vielleicht etwas mehr als wenn sie von auf sich selbst bezogenen Prognosen erzählen und das wiederum wesentlich mehr als wenn sie Prognosen auf andere machen die sie sicher nicht besser kennen als sich selbst ...

Also, ich nehme keine Schmerzmittel vorm Wettkampf noch anderes Dreckszeugs und weiss auch von meinen guten Radsport-/Tria- Sportsfreunden (sind so eine Hand voll) nichts dergleichen zu berichten. Und ja, abgekürzt hab ich auch schon manchmal, es ist mental mühsam immer alle "Ecken" auszulaufen wenn die ganze Horde vor dir die Strecke "glättet" - man fühlt sich so allein
Um eine weitere Einzelanekdote zu erzählen:
Ich hab auch schon einen auf dem Rad rechts überholt, der absichtlich links fuhr weil da keiner vor ihm war und er so Gelegenheit hatte ganz ohne (legalen und ohne illegalen) Windschatten allein gegen den Wind zu fahren ...(so war seine Antwort als ich ihn gefragt hatte, weshalb er so weit links fährt)
Ist zwar nicht regelkonform aber ich freue mich über solche Individualisten...

Wir sind alle miteinander vernetzt, du kennst den, der wiederum den kennt, der...
und wieviele Informationen zur Dopingfrage in diesem Netz transportiert werden hängt einfach davon ab wie offen jeder zu seinen Freunden ist wenn es um die Dopingfrage geht, und vieviel jeder beim Weitersagen hinzudichtet oder weglässt ...
Vielleicht ist es da unerheblich ob du selber Triathlon machst oder nicht solange du Teil des Netzwerkes bist und also Triathleten kennst, kannst du ja genausoviel Informationen aus zweiter, dritter, vierter,.. Hand haben ...
Ansonsten sehe ich anonymisierte Umfragen als Möglichkeit herauszufinden wie verseucht unser Sport ist, wenn wir uns Dopingkontrollen finanziell nicht leisten wollen.
An den sinkenden Quali-Zeiten kann ich jedenfalls nichts erkennen (jedenfalls solange der Triathlonboom weitergeht, immer mehr Nachwuchs schon früh beginnt diesen auszuüben oder der AK Athlet noch Spielraum hat seine Leistung legal erheblich zu verbessern ist das alles für mich plausibel).
Es wäre interessant noch weitere indirekte Methoden zu finden zur Messung des Grades der Verseuchung

Geändert von Eber (17.08.2013 um 02:52 Uhr).
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