Schneller, höher, weiter...
so lautet das Olympische Motto. Da es in meinem fortgeschrittenen Alter weder mit „schneller“ noch mit „höher“ viel werden wird, habe ich mich auf das „weiter“ verlegt und bin inzwischen bei 1400 km angekommen. Oder genauer: 1418 km vom nördlichen Stadtrand Londons bis in die Außenbezirke von Edinburgh und dann wieder auf großteils gleicher Strecke retour nach London.
Zeitvorgabe: max. 116h 40 min, was einem Schnitt von ca. 12 km/h brutto entspricht. Dies ist noch etwas langsamer als bei anderen Langstreckenbrevets wie Paris-Brest-Paris (PBP), wo ein Schnitt von 13,3 km/h geschafft werden muss. Aber erstens ist London-Edinburgh-London, ich vergaß ganz, den Namen zu erwähnen, 200 km länger als das bekanntere Pendant in Frankreich und zweitens auch um einiges schwerer zu fahren, denn die Anstiege sind m.E. doch erheblich anspruchsvoller und etliche davon auch richtig lang.
Am Samstag, den 27.7. musste man sich für das Event registrieren, also Anreise an diesem Tag per Flieger mit der Luxusairline Easyjet, bekannt für ihren guten Bodenservice, der aus zwei geöffneten Schaltern bestand, die für die drei zeitgleich abgehenden Flüge ab München großzügigerweise geöffnet wurden. In der gewaltigen Schlange fanden sich noch zwei weitere Randonneure, was in mir sofort Pläne für eine Taxisymbiose am Zielflughafen auslöste. Zumal sich etwas später noch ein vierter Kollege zu erkennen gab. Der langsamen Abfertigung zum Trotz klappte alles leidlich und mit 30-minütiger Verspätung starteten wir Richtung London, wo unsere Gruppe sich erst per Bus dem Ziel annäherte und für die letzten 15 km zwei Taxis teilte.
Am Startort herrschte bereits reges Treiben, überall wurden Räder zusammen geschraubt und getestet und letzte Feinarbeit geleistet. Schon bald war ich von meinem - wie es die anderen deutschen Randonneure später nannten - taiwanesischen Fanclub umringt, mit dem ich im Ziel bei PBP auch kurz geplaudert hatte und die entzückt waren, mich wiederzutreffen. Meine strenge Ermahnung, dass die versprochenen Fotos bis heute nicht angekommen seien, wurde mit einem seltenen asiatischen Lächeln quittiert und ich musste meine eMail-Adresse in das ansonsten komplett chinesische Handy eingeben. Bin gespannt, ob man von denen je wieder etwas hört. Es waren sicher um die fünfzehn mir persönlich bekannte Teilnehmer aus Deutschland und anderswo vor Ort, sodass man sich gleich menschlich angesprochen fühlte.

Hier gibt's nicht nur geschniegelte Triathleten, sondern echte Männer!
Vor der eigentlichen Tour findet noch ein fakultativer Prolog durch den Stadtkern von London zum Startort statt. Diese Einführungsetappe wollte ich unbedingt fahren, da man nicht allzu oft im Leben die Gelegenheit haben wird, am Sonntag Morgen durch ein fast verkehrsfreies London fahren zu können. Soweit die Theorie. Da im Prolog über 30 km zu bewältigen sind, ist es nicht sinnvoll, am eigentlichen Startort zu übernachten, sondern lieber in Citynähe. Da hatte ich im Vorfeld zu einem netten jungen Mann namens Harryhirsch77, einem ausgewiesenen Kenner der englischen Pubszene, Kontakt geknüpft und bin bei ihm im schönen Stadtteil Wimbledon untergekommen. Leider leistete ich mir einen ziemlichen Navigationslapsus und stieg bei strömendem Regen zwei Stationen zu früh aus der U-Bahn, was neben dem temporären Ableben meiner Kamera auch völlig durchnässte Klamotten am Körper und im Rucksack zur Folge hatte. Am Pub „The Leatherbottle“ rief ich HH77 an, und er führte mich in seine schöne Wohnung gleich um die Ecke, wo er sich umgehend in der Küche mächtig ins Zeug legte, um mir meinen Aufenthalt so angenehm wie möglich zu machen. Nach einem Glas Bier und etwas Curry mit Reis bzw. einem Burger für HH77 ging es aus besagtem Pub zurück in sein Apartment, wo wir noch einige Zeit über Brevets fachsimpelten, bevor die Nachtruhe eingeläutet wurde, nicht ohne HH77s klare Ansage, dass er selbstverständlich um 4.30 Uhr aufstehen und mir ein Frühstück auf den Tisch stellen würde. Als ich um 4.45 Uhr die Küche betrat, stand bereits ein Teller mit 3 Spiegeleiern an meinem Platz, Haferbrei plus diverse Toasts und vieles mehr. HH77, nochmals herzlichen Dank für die geniale Unterkunft und tolle Bewirtung. Leider musste ich mich etwas sputen, denn um 5.45 Uhr war Treffpunkt auf „The Mall“, das ist die rote Straße, die direkt auf den Buckingham Palace zuführt. Da meine auf Papier ausgedruckte Wegbeschreibung dorthin leider den Unbilden des Wetters zum Opfer gefallen war, malte mir HH77 einen Plan auf ein A4-Blatt, natürlich genau maßstabsgetreu. Erst über winkelige Straßen ging es schon bald geradeaus auf die Themse zu und von dort die endlose Fulham Road hinunter. Mit hechelnder Zunge kam ich nach einigen Umwegen um 5.45 Uhr am Treffpunkt an, wo bereits 300 weitere Teilnehmer auf den Start warteten.
Nachdem der Veranstalter einige Fotos aufgenommen hatte, erfolgte um kurz nach 6 Uhr (meine Eile war völlig unnötig gewesen) der Start zu einer ziemlich ätzenden Tour durch die Stadt. Leider waren nur Westminster Abbey, Parlamentsgebäude, Big Ben-Turm (ich weiß, die Glocke heißt so) und der gute olle Nelson am Trafalgar Square zu sehen, und noch St.Paul's. Aber keine Towerbrücke und andere interessante Sehenswürdigkeiten. Halt, das Riesenrad London Eye war auch kurz erkennbar. Trotzdem: das Ganze entwickelte sich zu einem chaotischen Spurt von Ampel zu Ampel. Wir hatten keine grüne Welle und waren schon bald auf 8 oder 10 Gruppen verteilt, mussten wegen gesperrter Straßen über Gehwege fahren. Not my cup of tea. Zum Glück sind 30 km nicht so weit und um 7.45 Uhr waren wir am Start, wo es ein (für mich zweites) Frühstück gab, denn um 8.15 Uhr war für mich der Startschuss zur „richtigen Tour“.

Prolog: alle möglichen und unmöglichen Räder sind vertreten. W15 schaffte es leider nicht ins Ziel. Sein Rad hat die Besonderheit, dass man für eine kleinere Entfaltung bergauf rückwärts treten kann. Wenn man's denn überhaupt kann...
Im Startbereich wurde ich von einer Frau um die 40 von unten angequatscht, Frau Fitschigogeler. Wir bedauerten beide den Umstand, dass ihr werter Gatte durch einen Fahrradunfall aktuell unpässlich war und derzeit nur für Wanderungen zur Verfügung steht. Mitten im Gespräch fuhren die anderen auch schon los, das Brevet hatte begonnen. Wie immer schlugen einige Fahrer direkt ein ziemliches Tempo an und waren schon bald außer Sichtweite, aber im Großen und Ganzen wurde, der langen Strecke angemessen, gesittet gestartet. Über hügeliges Terrain fuhren wir durch die Vororte von London Richtung Norden und der ersten Kontrolle St. Ives nach 99 km. Das Wetter hätte nicht besser sein können. Nach 20-30 km plötzlich ein ziemliches Radfahrerchaos auf der Straße: wir waren mitten in die RTF London-Cambridge hinein geraten. In Viererreihe wälzte sich ein fetter Wurm über die linke Seite der englischen Landstraße, bis zum Glück ein Helfer der RTF rief: Cambrige right, Edinburgh left. Ab da hatten wir unsere Ruhe.
Ich war wie so oft (in der Anfangsphase wohlgemerkt) mit Horst S. unterwegs, der bei Tempo 35 (wir hatten auf dem ganzen Hinweg einen schönen Rücken- und auf der Rückfahrt entsprechend Gegenwind) peinlich auf einen zweistelligen Puls achtete. Mit ihm fuhr ich bis zur ersten Kontrollstelle, wo wir stempelten, gemütlich aßen, etwas Wegzehrung aufnahmen und zur nächsten Kontrollstelle aufbrachen. Die Strecke wurde jetzt schon langsam flacher, und wir wussten, dass uns insgesamt 150 km mit nur 300 HM erwarteten. Beste Verhältnisse für Drücker wie Horst und mich. Vor allem auch beste Verhältnisse, um über die Verhältnisse zu fahren. Für die nächsten 81 km nach Kirton (km 180) brauchten wir nicht lange, schätze 2:30h netto. Dann der erste Fehler, der mich später Zeit kosten würde: die Kontrolle ist gesteckt voll, man müsste 30 min. anstehen, um etwas zum Essen zu bekommen. Wir entscheiden uns für eine schnelle Suppe und verzehren diese in der Turnhalle, wo eine komplette Kapelle mit Blasmusik und eigenwilligen Interpretationen älterer Hits für Stimmung zu sorgen versucht. Mir scheint zunächst, als hätte die Suppe zum Stillen des Hungers gereicht, aber viel später
merke ich, dass ich zu wenig gefuttert habe.

Typische Verpflegungsstelle
Durch den vergleichsweise kurzen Stopp haben wir etliche Leute hinter uns gelassen und können uns auf eine einigermaßen leere Kontrollstelle in Market Rasen (km 246) freuen. Einigermaßen erstaunt sind wir, die nun wirklich nicht viel Zeit verplempert hatten und immer zügig gefahren waren, als Gerhard P., ebenfalls Osterdorfer Fahrer, im Rückspiegel auftaucht, was bedeutet, dass er uns bereits eine Stunde aufgebrummt hat. Wie ging das bitte?!? In Market Rasen scheint man leider auf Gäste nur bedingt eingerichtet zu sein. Menü 1 ist bei unserer Ankunft vergriffen, Menü 2 heißt Fish und Chips. Das nehme ich. Es gibt ein
schönes Stück Fisch, mit 15 kleinen Pommes Frites. Hallo!?! Ich frage nach, ob es eventuell möglich wäre, ein paar Kartoffeln extra zu bekommen. Nee, ist es nicht. Ziemlich enttäuschend. Ich esse wieder am unteren Limit, nehme mir noch eine Kleinigkeit für unterwegs mit und: jetzt regnet es zum ersten Mal. Wir warten den Schauer ab und fahren nach wenigen Minuten in passablem Wetter weiter. Wir sind inzwischen zu viert, alles langjährige Randonneure aus Osterdorf, auch Jörg K. auf seinem Fixie leistet uns Gesellschaft und berichtet von seiner Fahrt vor vier Jahren, als er als Erster im Ziel war (einen Schnellsten gibt es bei Brevets offiziell nicht). Die Straßenverhältnisse werden Richtung Pocklington (km 338) immer schlechter. Wir fahren durch eine Pfütze mit 20 cm Tiefe, 10 m Breite und 40 m Länge. Immer häufiger liegen Kies und Matsch auf der Fahrbahn. Zum Glück ist es noch hell, denn man möchte sich gar nicht ausmalen, was in der Dunkelheit so alles passieren könnte.
Ich bin bei km 300 in einem fetten Hungerast und sage den anderen, dass ich das Tempo nicht mehr halten kann. Die Einkehr in einem Pub für ein Radler (Alster) und ein Cola, von dem ich seit einer guten Stunde träume, wird jetzt immer konkreter. Nach einer steilen Abfahrt, saugefährlich mit kiloweise Kies und Dreck auf der Fahrbahn kehre ich in einem Pub ein. Sehr empfehlenswerter Laden mit netten Gästen. Wir bespaßen uns dort gut 20 Minuten auf das Trefflichste, dann nehme ich die Verfolgung meiner Gruppe wieder auf. Um 21.45 Uhr komme ich in Pocklington an, wo die anderen gerade mit dem Essen fertig sind und bald aufbrechen wollen. Ich esse ebenfalls, entscheide mich aber dafür, schon hier zu schlafen. Ich lege mich für gut 3h in die Turnhalle, wo außer mir nur 15 Figuren auf Luftmatratzen liegen. Ohrenstöpsel und Schlafbrille leisten gute Dienste, ich befinde mich für 3h im Tiefschlaf. Als ich gegen 2:30 Uhr geweckt werde, ist die Turnhalle komplett voll, was bedeutet, dass während meines Nickerchens 250 weitere Leute dazu gekommen sind. In der Kantine frühstücke ich ausgiebig und sehe eine Schlange von weiteren 10 Leuten, für die momentan keine Matratze zur Verfügung steht.
Gut erholt fahre ich weiter, es ist trocken, die Straßen vorläufig in Ordnung. Das ändert sich jedoch schon wenig später: kleinste Straßen mit ständigen Richtungswechseln und jeder Menge Schlaglöchern erschweren die Fahrt. Dann ein Schild: 17% Gefälle. Ich denke mir noch: „Häh, das sind doch höchstens 8%“, als es plötzlich fast senkrecht nach unten geht, und zwar im dunklen Wald. Ganz unten scheint eine Kurve zu sein, schwer zu erkennen. Ich höre einen Warnruf „slow down, slow down“ was mir einen evtl. Sturz erspart hat, denn unten in der 90 Grad Biegung steht ein englischer Fahrer, der diese Kurve nicht erwischt hat, sondern mitten in einen riesigen Heuballen hineingerauscht war. Hüft- und Rippenprellung, blaue Flecken, bisschen Tapete runter - das Übliche. Er wartet auf den Sonnenaufgang, um sein ramponiertes Hinterrad provisorisch zu zentrieren und es so zur nächsten Kontrollstelle zu schaffen. Besonders perfide an dieser Kurve war, dass eine schmierige Mischung aus nassem Sand und Kies ganz außen kaum Haftung ermöglichte. Ich höre später, dass einige in dieser Kurve geradeaus gefahren sind. Warum dort kein Warnschild stand, ist mir unverständlich!
Von hinten fährt irgendwann Manuel J. auf mich auf, ebenfalls ein Bekannter aus Osterdorf. Mit ihm fahre ich ein gutes Stück. Er testet auf diesem Abschnitt, ob ein iPhone noch funktioniert, wenn es bei Tempo 35 vom Rad auf den Asphalt fällt. In seinem Fall ging das Telefon tatsächlich noch. Manuels Tempo ist mir auf Dauer doch zu hoch, und er verabschiedet sich nach vorne. Ich würde ihn allerdings noch des öfteren unterwegs treffen.
Für den zweiten Tag habe ich mir eine neue Schlafstrategie ausgedacht: nach jeder Mahlzeit 10-15 Minuten Powernapping, um die größte Müdigkeit zu vertreiben. Diese Methode bewährt sich ganz ausgezeichnet, ebenso wie der Umstieg auf Milch als Getränk in den Verpflegungsstationen. Ab hier versuche ich in jeder „Labe“ (ich liebe dieses Wort) einen Liter Milch zu trinken. Auch wenn Ernährungsexperten wie pinkpoison auf dieses Getränk schimpfen: es enthält jede Menge Eiweiß und auch Kohlenhydrate und ist für mich super verträglich. Bis ins Ziel trinke ich ab hier schätzungsweise 10 Liter dieses köstlichen Getränks, teils unter heftigem Kopfschütteln und ungläubigem Staunen der freiwilligen Helfer.
In Barnard Castle (km 468) treffe ich Martin aus dem Flugzeug wieder. Er hat Probleme mit der Navigation und möchte ungern alleine weiter fahren. Somit beschließen wir, gemeinsame Sache zu machen. Es folgt der längste Anstieg der gesamten Tour, nämlich über Yad Moss, das legendäre hochalpine englische Skigebiet, nach Alston. Nicht steil, aber doch sehr lang. Schon nach etwa einer halben Stunde überkommt Martin die Müdigkeit, was ich aber nicht ganz mitkriege. Ich warte 10 Minuten auf ihn, aber er bleibt verschollen. Somit fahre ich alleine weiter Richtung Brampton (km 550), die m.E. beste Kontrollstelle überhaupt. Steckdosen für das Navi, super Essen, Milch, frisches Obst und Riegel, alles da. So lässt es sich aushalten. Also Essen und Powernap. Martin trudelt inzwischen auch ein, er musste sich ein Viertelstündchen neben der Straße hinlegen, war plötzlich müde geworden.

Ja, ist denn jetzt schon Nikolaus?
Auf dem Programm steht nun die nächste Etappe nach Moffat (km 624). Eine nicht gerade attraktive Strecke auf größeren Straßen, aber Spaß macht sie trotzdem, denn mir geht es jetzt blendend und ich fahre mit Martin locker an einer Gruppe von ca. 8 Leuten vorbei. Ein Teil hängt sich rein und bleibt dran, nach Lockerbie (ja, das mit PanAm) fahren wir in dieser ca. 10er Gruppe bis Moffat. Tempo immer schön 40 km/h bei Rückenwind. Ich hätte noch Stunden so weiter fahren können - das denkt man zumindest immer - leider kommt die Kontrolle. Es sind noch 81 km bis Edinburgh, und jetzt erwartet und ein weiterer längerer Anstieg mit ca. 250 Höhenmetern.
Die Helfer in Moffat berichten uns von einem sintflutartigen Regenschauer eine Stunde zuvor, den wir somit genau verpasst haben. Wir erfreuen uns an schönstem schottischen Sommerwetter und brechen nach 45 min. Rast gen Wendepunkt auf. Es folgt einer der schönsten Abschnitte durchs schottische Mittelgebirge: erst 11 km leicht bergan zur „Devil’s Beeftub“ und anschließend durch ein ca. 30 km langes Tal. Wir sind immer knapp vor dem Regen dran, maximal tröpfelt es ein bisschen. Die Fahrt durch die Vororte und zur Kontrollstelle bei Edinburgh (km 705) ist nicht gerade übersichtlich und alles andere als flach (Edinburgh ist wie Rom auf sieben Hügeln erbaut worden, las ich irgendwo). Um 23.00 Uhr ca. sind wir in Edinburgh und ich würde am liebsten direkt weiterfahren, weil's mir super geht. Martin jedoch möchte mehrere Stunden schlafen. Ich erkundige mich bei 3 oder 4 Leuten, ob es in der nächsten Kontrollstelle eine Schlafmöglichkeit gibt. Alle verneinen dies, obwohl ich in der Ausschreibung davon gelesen zu haben meine. Ich entschließe mich für einen Kurzbesuch des Matratzenlagers (30 min.). Trotz dieses kurzen Schlafpäuschens fühle ich mich ganz gut, treffe noch 2-3 Bekannte im Speisesaal, mit denen ich mich kurz unterhalte. Auch Teile meines taiwanesischen Fanclubs sind vor Ort, und machen, eigentlich ganz untypisch für Asiaten, von allem und jedem Fotos. Das Wetter ist trocken, und so breche ich in die Nacht auf zu einer hügeligen Etappe ins 42 km entfernte Traquair (km 747).
Teil 2 in Kürze