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je nach dem
Grundsätzlich finde ich Radwege ja nicht verkehrt, leider sind sie nicht immer in einem auch nur annähernd fahrbaren Zustand.
Außerdem stehen zumindest innerhalb der Stadt gern Autos mit Warnblinker dort, weil der Fahrer mal eben Brötchen holt. Oder die Autos stehen halb auf dem Radweg, weil sie sonst nicht in die Parklücke gepasst hätten.
Falls das alles mal nicht der Fall ist, nutzen den Radweg gern Fußgänger (mit/ohne Kinderwagen, Rollator...nebeneinander in dreier Reihe...)
Sicher lässt sich das noch fortführen.
Auf jeden Fall muss ich auf dem Radweg irrsinniger Weise mehr auf andere Verkehrsteilnehmer achten, als wenn ich direkt auf der Straße fahre. Irgendwie scheine ich auf dem Radweg unsichtbar zu sein und wenn ich gesehen werde, erwartet keiner, dass ich schneller als Schrittempo fahre- laufen also vor`s Rad oder ziehen "mal eben" mit dem Auto noch raus....
Ich nutze Radwege daher meist nur, wenn ich weiß, wie er beschaffen ist und wie er verläuft.
In der Stadt nutze ich meist den Cyclocrosser, der ist schnell und unempfindlich was Bodenbeschaffenheit usw angeht.
Wenn ich in Ruhe RR fahren will, bemühe ich mich auf der Straße zu fahren und andere Verkehrsteilenehmer nicht zu behindern. Und vor allem vorhersehbar zu sein. Entweder fahre ich Rad und verhalte mich auch so, oder ich bin Fußgänger und schiebe ggf. das Rad...drängel mich nicht nach vorn durch... an Ampeln halte ich mich auch- naja, "gesunder Menschenverstand" eben.
Zur Not auch mal trotz "Recht haben" drauf verzichten, ist sicher gesünder, denn Knautschzone ist ja eher nicht da. Und auf Krankenhausaufenthalte kann ich gut verzichten...
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