Hallo DragAttack,
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Zitat von DragAttack
Theoretisch klingen die Vorsichtsmaßnahmen - nicht alleine schwimmen, nicht an unbeaufsichtigten Badeplätzen, etc ja vernünftig. In der Praxis könnte ich mein Freiwassertraining dann jedoch in die Tonne treten. Erstens finde ich selten jemanden, der Lust/Zeit hat mitzukommen - und wenn, dann sind die Geschwindigkeiten meistens so unterschiedlich, dass schon nach kurzer Strecke kein gegenseitiger Blickkontackt besteht.
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Ich mache ähnliche Erfahrungen. Dass man zu mehreren trainiert und beim Schwimmen wirklich aufeinander aufpasst (so dass man in einem Notfall sofort reagieren könnte), ist ein Idealfall, der bei mir so kaum vorkommt.
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Zitat von DragAttack
Um mich nicht von gefühlter Sicherheit verleiten zulassen, meine Frage an die hier offenbar vertretenen Praktiker von der Wasserrettung - wie weit ist das Szenario Freiwassertraining in der Unfallstatistik tatsächlich relevant und welches sind in diesem Fall die Ursachen, wenn es zum Unglück kommt?
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Sehr gute Frage! Es dürfte allerdings schwierig sein, dazu eine Statistik aufzustellen, da der Anteil der tatsächlich Trainierenden im Vergleich zu den "Spaßbadern" (zumindest im Hochsommer) eh recht gering ist.
Aber wie sieht es denn aus, liebe Rettungsschwimmer? Fischt ihr schonmal den einen oder anderen Freiwasserschwimmer raus?
Auch würde mich interessieren, ob jemand Erfahrung mit Notfallhilfen wie dem weiter oben vorgestellten hat. Gibt es ja auch in Form einer kleinen Boje, die man hinter sich herzieht und die nebenbei auch die Sichtbarkeit verbessert. Macht das einer von euch?
gruß, tri-guy1
