Und der Sonntag stellte mich vor schwierige Entscheidungen: Sollte ich die Route 3 (37 km) laufen oder was anderes? Einerseits hätte ich dann den kompletten Trail, andererseits würde ich gerne meine RocLite laufen, aber nicht wieder 5:30 Std, wenn mir nach 2:30 Std schon die Fußsohlen brennen. Es ging auch recht viel über die Kuppen und weniger durch die Felsen. Und ausserdem hatte ich Bock auf was Kurzes Schnelles. Also ne schicke Route gebastelt. 22 km mit der Option auf Verlängerung und den Plan kein Vernunftgehen von Anfang an, Anstiege hoch laufen solange es geht und so schnell wies geht. Runter auch so schnell wie es noch geht und auf den flacheren Stücken etwas langsamer, aber noch mit Zug. Gedacht, getan. Hier eine Traverse zwischen den Felsen.
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Man sieht diesen Waldstücken, die sich so an den Hügel schmiegen, gar nicht an was sie verbergen.
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Nach 2 Stunden mit solchen Klettereien
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wurden die Beine richtig müde. Dann gings zum Glück nur noch relativ flach auf Sand durch die Landschaft. Kurz vor Larochette juckte es mich doch nochmal und und mußte einen Weg hochlaufen, der mich an den Wendepunkt vom Freitag führte, damit ich diesen Springbock-Downhill nochmal machen konnte. Allerdings war keine Kraft mehr da um ordentlich runterzuspringen. Nach 3:20 Std und ca 30 km war Schluß.
Fazit meines Experiments: Den 100er kann ich schaffen mit entsprechendem Training, versteht sich.
Etappenläufe sollten auch kein Problem sein, zumindest nicht, wenn die Etappen kürzer als 50 km/Tag sind
