Zitat:
Zitat von Pascal
"Die bayerische Justiz hat bereits seit Sommer 2012 von einem Konto von Uli Hoeneß in der Schweiz gewusst. Nach FOCUS-Informationen tauchte der Name des Präsidenten des FC Bayern München auf einer so genannten Steuer-CD auf, die das Land Nordrhein-Westfalen im August erworben hatte. Demnach leitete die Staatsanwaltschaft Bochum die Daten an die Kollegen in München weiter."
Quelle: http://www.focus.de/sport/fussball/b...id_973989.html
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Schwer vorstellbar, dass (wer auch immer die Daten in Bayern in Empfang genommmen hat) sich nicht der Brisanz eines solchen Datensatzes bewusst war. Derjenige hat sich todsicher bei seinem Vorgesetzten vergewissert, wie weiter zu verfahren ist. Dieser leitete garantiert eine Notiz an den Finanzminister weiter und so auffällig, wie Seehofer bereits am vergangenen Wochenende in jedem Interview betont hatte, das er seit "Ende Januar Kenntnis von der Causa Hoeneß habe", halte ich es für durchaus plausibel, dass Seehofer in Wirklichkeit schon seit Sommer 2012 Bescheid wusste (natürlich nur "informell") und mit dem geplanten Steuerabkommen Deutschland-Schweiz die Geschichte unter der Amigo-Bettdecke halten wollte...
Stoiber sitzt ja auch noch im Aufsichtsrat vom FC Bayern. Der ist zwar sicher kein Seehofer-Freund ist aber immer noch bestens vernetzt in der Staatskanzlei und der sonstigen Landesregierung und kann sicher viel für Hoeness tun, sofern er diese Kontakte nutzt.