Zitat:
Zitat von sybenwurz
Nun gut, das mag sein, aber ich finde, an dieser Stelle vermischst du Wasser- und Aussentemperatur.
?)
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An Land gibt es allgemein anerkannt den
Windchillfactor, als empirisch ermitteltes Maß, wie schnell ein Körper auskühlt.
Im Wasser spielt der auch eine Rolle, denn die Arme (und der Kopf) befinden sich beim Kraulschwimmen ja fast die Hälfte der Zeit außerhalb des Wassers.
Zusätzlich spielt dann noch die vorhandene oder eben nicht vorhandene Strahlungswärme der Sonne eine wichtige Rolle, wie schnell man im Wasser auskühlt. Untersucht worden ist dieser Zusammenhang (zumindest partiell) schon, denn es gibt ja
umfangreiches Datenmaterial zur Überlebenszeit von Schiffbrüchigen in Abhängigkeit von den Außentemperaturen, aber ein aktiv Kraul schwimmender Triathlet ist trotzdem etwas anderes als ein im Wasser treibender Schiffbrüchiger.
Wer schon mal bei kaltem Regen im geheizten Freibad trainiert hat, weiß ja, dass dabei z.B. Kraulschwimmen in dem Fall deutlich unangenehmer ist als z.B. Brustschwimmen, da bei letzterem die Arme immer im Wasser bleiben und man dabei deutlich weniger auskühlt.
Zitat:
Zitat von sybenwurz
...Wenn du nen Koeffizienten aus Luft- und Wassertemperatur fordern wolltest, müsstest du nen Zusammenhang zu den Todesfällen aus
-warmem Wasser und
-kalter Luft
knüpfen können, oder nicht?
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Den Zusammenhang gibt es mit Sicherheit, aber da ein Unglücksfall beim Schwimmen immer auch von vielen anderen Faktoren (individueller Trainingszustand, Vorerkrankungen, Körperfettgehalt usw. abhängt), ist es natürlich schwierig eine exakte Statistik darüber zu bekommen.