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Ich lebe im Sport gerne meinen Ehrgeiz aus. Ich "brauche" ein Sub...-Ziel als Motivation. Wenn ich es nicht erreiche, dann bin ich schon niedergeschlagen. Da ich tendenziell meine Ziele am oberen Ende des Möglichen ansetzte, bin ich direkt nach einen Rennen entsprechend häufig enttäuscht, auch wenn ich das Ziel erreicht habe, da ich dann denke, dass noch mehr möglich gewesen wäre ich natürlich gerne noch besser gewesen wäre. Auf längere Sicht rückblickend, bin ich aber dann doch oft zufrieden.
Dabei geht es mir auch schon mal um den direkten Vergleich. Als ich noch im Verein gelaufen bin und ein Vereinskollege ähnlich im Rennen war wie ich, hat mich das motiviert noch einmal ein paar Körner zusammenzukratzen, weil ich schneller sein wollte als er.
So etwas bezieht sich aber nur auf den Wettkampf. Im Training laufe ich auch gerne mal mit wesentlichen langsameren Laufpartnern und lass diese das Tempo vorgeben. Laufen macht mir Spaß und es macht mir Spaß mich zu quälen.
Ob anderes zurückstehen muss dafür. Leider schon. Das Laufen ist mir schon sehr wichtig, aber ich habe das Gefühl, dass es gerade noch so passt.
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