Ich hab meine Pubertät ausgelebt wie wahrscheinlich kein zweiter, Eltern, Lehrer und sonstige provoziert, wie es nur ging.
War das schulische Vorankommen nicht grad durch miese Noten gefährdet, waren ein paar Verweise stets geeignet, kurz vorm Verlassenmüssen der Schule zu stehen.
Durch die musikalische Jugend kam Sekt&Drops&Rosenkohl auch nie zu kurz, so dass auch das persönliche Umfeld aufs alleroptimalsteste von ner Sorte sein konnte, das mit Sicherheit kein Erwachsener gutheissen konnte.
So richtig hundertpro iss mir aber trotz aller Bemühungen der soziale Abstieg ins Versagerdasein nedd in letzter Konsequenz gelungen, weil da noch die Geschichte mit dem Radfahren war, die mich Wochenende für Wochenende davon abhielt, allzu lang auf Partys auszuharren. Sonntagmorgens, manchmal bzw. in manchen Jahren auch jeden Samstag gings halt um Drei oder Vier aus der Falle und ich musste so manches rauschende Fest bereits verlassen, wenn andere erst kamen.
Also ich denke, die Pubertät als solche ist noch nicht als Garant geeignet, irgendwann als Nichtsnutz zu enden...
