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Alt 20.02.2013, 19:53   #1410
tri-guy1
Szenekenner
 
Registriert seit: 25.11.2011
Ort: Leipzig
Beiträge: 281
Die wochenlangen Erkältungen im Dezember und Januar hatte ich überwunden, seit einigen Wochen war ich wieder im Training. Die letzte Woche habe ich den Trainingsplan fast vollständig erfüllt (2h Rad hätten noch gefehlt).
Am Sonntag kam ich von einem der für mich geilsten Schwimmtrainings aller Zeiten zurück (insg. 3,8km, dabei 1km auf Zeit in 18:13 auf der 50m-Bahn), als ich mich mit dem "Alltags"-Crossrad auf ebener Strecke mit etwa 30km/h hinlegte. Ursache ist mangels Erinnerungsvermögens unbekannt. Vielleicht bin ich mit den Laufschuhen vom nassen Pedal abgerutscht, vielleicht ist die Kette runtergesprungen (war unten).

Patient: tri-guy1
Grund: Sturz mit Alltagsrad
Medikation: Abwarten, Tee trinken und ausruhen, oberflächliche Beh. der Schürfwunden
Training: keins
Befinden: ganz gut, weil wieder zu Hause. Schmerzen sind erträglich. Der Kopf brummt.
Prognose:
Diagnose Gehirnerschütterung 1.°, retrograde Amnesie und zunächst Verwirrtheit, Verstauchung und Zerrung der Halswirbelsäule, Prellung der Hand, des Knies, des Thorax, multiple Schürfwunden.
Heute nach 3 Nächten Beobachtung aus KH entlassen, 7-10 Tage Sport- und Arbeitsfrei verordnet (grummel)
Ich erwäge die Absage des Trainingslagers Ende März; die Ziele Neuseenclassics 70km, Darß-Halbmarathon und Heilbronn-Triathlon MD stehen noch. Das Vorhaben, möglichst schnell wieder auf dem Rad zu sitzen, um keine Angst aufzubauen, wird wohl so nicht umgesetzt.
Optik: dank dicker Kleidung, Rucksack, Mütze und gut sitzendem Helm (!) von allen Seiten gepolstert. Etwas Tapete ab an Gesicht, Handflächen und Knien.

Der Helm (Vorgängermodell von diesem hier )hat einen großen Teil der kinetischen Energie in Verformungsarbeit umgesetzt. Hat an der Stelle eine gute Delle und einen kleinen Kieselstein, der fest im Helm sitzt.

Wie wichtig in der Situation der Helm war, muss ich wohl nicht erwähnen. Spekulation im Nachhinein ist zwar doof, aber die Kopflandung hätte ohne Kopfschutz tödlich enden können, wie mir verschiedene Leute bestätigten. Mehrere Kollegen von mir erwägen jetzt die Anschaffung eines Helms für Alltagsfahrten. Wobei diese wohl nicht denselben Fahrstil wie ich an den Tag legen Ich werde mir wohl das gleiche Modell noch einmal kaufen.

LG, tri-guy1

Edit: ich hatte den hier, so gut betucht bin ich dann doch nicht.

Geändert von tri-guy1 (20.02.2013 um 20:34 Uhr).
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