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Alt 16.02.2013, 23:50   #2259
sybenwurz
triathlon-szene.de Autor
 
Benutzerbild von sybenwurz
 
Registriert seit: 06.01.2007
Ort: Puy la Clavette
Beiträge: 38.775
Als hätte die Aktion am Sonntach nedd gereicht, musst ich mir gestern am wahrscheinlich gefühlt nasskältesten Tag des aktuellen Winters nach zwo Wochen Abstinenz den Wiedereinstieg zum in-die-Firma-radeln geben.
Was ne Idiotie!
Schon nach n paar Metern waren alle Klamotten mit ner Reifschicht überzogen und ich kann mich nicht erinnern, wanns mir schonmal derartig trotz Unterziehmütze ans Hirnkastl gefrorn hat.
Immerhin gabs n paar ursuper Bilder, und da hammer ja nu alle was ´von:





Najagut, das war einer der eher positiven Momente.
N paar Meter weiter sahs schon so aus:




Weiter hab ich mirs verkneifen können, Bilder zu knipsen.
Stellenweise war derartiger Nebel, dass man keine 20m gucken konnte, und am Feldweg, wo der Untergrund nicht durchn festgefahrenen Schnee guckte, wars absolut durchgeknallt, weil man nix unterscheiden konnte und nicht sah, wo Nebel in Weg, Graben oder was überging.
Keine Ahnung, wie man das beschreiben soll, am besten, man stellt sich vor, blind zu fahren, nur halt, dass nedd alles schwarz um einen rum ist, sondern weiss. Klassischer WhiteOut halt, aber in der reinsten Form.

Heut gings dann direkt weiter mit Mistwetter.
Bin gespannt, wo das noch hinführen wird. Bisher gabs dieses Jahr ja nur Schnee oder Regen und dazwischen Eiseskälte.
Vorgestern schneite es, gestern wars schicekalt, also war heute Regen dran, richtig.
Zuvor hats aber natürlich heute Nacht noch ein paar Zentimeter geschneit, eh klar, und erst zu regnen begonnen, als ich schon mit Schaufeln fertig war.
Mal ohne Spass: ich bräuchts nicht und zähle rückwärts, bis ich wieder im ärmellosen Leiberl in die Firma radeln kann.

Dementsprechend war die Lauferei heute ne Qual. Nach 200m klatschnasse Schuhe und Füsse von der Schneematschwasserpampe, zu wenig Schnee, um unterm Fuss abzufedern, aber genug um zu verschleiern, was drunter ist.
Das ganze, beim Fällen der Bäume entastete Knüppelholz liegt hier ja kreuz und quer, da stolpert man mehr im Wald rum als zu laufen, der Rest sind Traktorspuren, die eh immer schice sind, wenns zu Fuss pressiert oder man so tut als ob.
Auf den breiten Wegen schiebense den Schnee ja zur Seite, was dann noch zur Folge hat, dass die Spuren damit aufgefüllt sind und die Oberfläche glatt ist. Keine Chance, ne gescheite Spur zu erwischen. Wo keine Trekker den Weg aufgewühlt haben, sind die Rinnen, die beim letzten Regen-/Tauwetter das Wasser aufgerissen hat, unter der glattgezogenen Schneedecke.
Hab gesehn, dass ich wieder heimkomm´ und die Aktion heut vergesse.
Nach ner heissen Dusche und nem ebensolchen Kaffee bin ich dann ins Wochenendquartier umgesiedelt. Natürlich mitm Auto...




Momentan pieselts nur, aber das reicht ja. Wenn das morgen anhält, mach ichs wie Weihnachten: head down, try not to crash and pretend it doesn´t happen.
Astrein, bald iss Montag und ich darf wieder in die Firma!


Vor n paar Tagen war ich abends mal unterwegs, und irgendwie muss mir beim Kartenstudium ne Kleinigkeit entgangen sein:





Keine 10km von hier.
20m-Becken, da kann man wohl nur nach Zeit schwimmen und braucht sich nedd mit zählen abmühen, weils eh nix wird. Und nach zwo Besuchen verlernt man die Rollwende wahrscheinlich sei Lebtag nimmer...
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Erinnerst du dich an die Zeit vorm Internet, als wir dachten, die Ursache für Dummheit wäre der fehlende Zugang zu Informationen? DAS war es jedenfalls nicht!
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