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Ich bin bekennende Plan-Erfüllungs-Fanatikerin. Natürlich kommt es vor, dass ich einen Plan leicht abändern muss, weil ich es z.B. wegen der Arbeit oder wegen Krankheit nicht so hinkriege, das ist aber echt die Ausnahme. Ich halte mich oft monatelang minutiös an Pläne. Das war viele Jahre lang so, in den letzten 2 Jahren habe ich eher planlos trainiert. Seit 2 Wochen habe ich wieder einen Plan für meinen Marathon im April.
Es ist schon ein wenig paradox: Manchmal fühle ich mich durch Pläne eingeengt oder gestresst, aber meistens bin ich trotzdem froh, sie zu haben, weil ich es mag, sie "abzuarbeiten" (bin ja auch ein "Listen-Fan", der es liebt, Dinge von To-do-Listen zu streichen) und brauche sie auch ein wenig zur Motivation.
Ich bewundere Menschen wie triduma, der konstant solche tollen Leistungen erbringt und nun lese ich hier, dass er es "planlos" macht. Toll!
Viele Grüße
J., die jetzt nach Plan 40 Minuten regenerativ laufen geht nach ihrem gestrigen langen Lauf.
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