Zitat:
Zitat von JENS-KLEVE
Ich gehöre zu den Leuten, die auch erstmal dagegen sind. ich finde es ebenfalls zu schräg und die genannten Argumente konnten mich noch nicht umstimmen. Genauso schräg finde ich es aber auch, wie launische Muttis intakte Familien sprengen und sich als alleinerziehende Powerfrauen feiern lassen.
Als Idealbild sehe ich immernoch Vater/Mutter/Geschwister und alles andere ist nicht ideal, sondern mal mehr oder weniger ok. Da muss das Homo-Modell nicht das Schlechteste sein, ist mir auch völlig klar. Meine Familie ist ebenfalls nicht ideal und darüber bin ich durchaus traurig.
Nicht ok finde ich, dass ich jetzt zu der Gruppe gehöre, die hier pauschal als homophob betitelt wird. Ich könnte dann genauso sagen, dass jetzt hier alle, die dafür sind - nur dem aktuellen Trend folgen und aus modischen Gründen alles total hipp finden, was irgendwie schwul ist.
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Du musst unterscheiden was man u.U. schräg findet oder seltsam, was u.U. ein Idealbild wäre und das was man in Gesetze gießt. Das ist ein riesen Unterschied.
Man kann nicht argumentieren: Homosexuelle Paare sind zwar weitgehend der "normalen Ehe" gleichtgestellt aber das eine da, also Kinder adoptieren das dürfen die nicht.
Wenn braucht es im Gesetzgebungsverfahren eine nachprüfbare, rationale Begründung wieso Homosexuelle Paare das nicht dürfen sollten. Gibt es die nicht, kann man nicht gegen das Gesetz sein, zumindest nicht aus einem rationalen Ansatz.
Dann muss man sich aber selber zugestehen, dass man nicht rational handelt, sondern aus Gefühlen heraus.