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triathlon-szene.de | Europas aktivstes Triathlon Forum - Einzelnen Beitrag anzeigen - Wer von Euch würde an Dopingtests teilnehmen?
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Alt 24.12.2012, 10:11   #172
dude
Bunte-Tussi des Triathlon
 
Benutzerbild von dude
 
Registriert seit: 07.03.2007
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Beiträge: 19.259
Zitat:
Zitat von Kurt D. Beitrag anzeigen
..."fairer Wettkampf" wäre wenn du mindestens 75% deines Teilnehmerfeldes vor dem Wettkampf testest - alles andere ist im Bereich Radsport Amateure Augenwischerei.
Da hab' ich mich ungluecklich ausgedrueckt. Aus dem "Anrecht auf einen fairen Wettkampf" folgt ja nicht, dass der Veranstalter diesen auch liefern kann. Er hat aber zu tun, was in seiner Macht steht und da gehoeren eben bei Grossveranstaltern Dopingkontrollen dazu.


Zitat:
Erhöhe doch einfach deine Teilnehmergebühr um Summe "x" um daraus kostendeckend rauszukommen. Du wirst merken wie "wichtig" es den Radsport Amateuren in der Tat dann ist... Logistisch geht es auch. St.Johann hat es gezeigt. Wieviele dann aber, wenn DIES vorher (!) in deiner AGB steht dann noch sich anmelden, wird sich weisen..., im Radsport.
Das ist so natuerlich von A bis Z Unfug.

1. Wie Du weisst gibt es keine Tests die auch nur annaeherend vollstaendige Gerechtigkeit erzielen. Deshalb sucht man Massnahmen die im Verhaeltnis zum Aufwand rechtzufertigen sind. Diese gibt es.

2. Tests stehen in den "AGB" und in den Lizenzbedingungen.

3. Das St.Johann Beispiel zeigt Deine Unkenntnis vom Radsport. In St. Johann treffen sich a) die Oberdoper der Amateurszene und b) auch die, die alterskrankheitsbedingt Medikamente nehmen, die auf der Liste stehen.

a) Das Konzept der "Masters" ist besonders in den USA anerkannt als Leistungssport. Und es ist in diesen Kreisen leider auch anerkannt, dass zB HGH zum Aelterwerden dazugehoert. Man veraendere damit ja nicht seinen Koerper, sondern hielte nur den status quo laenger.

b) Medikamente, die man krankheitsbedingt braucht (!), stehen gerne mal und zu Recht auf der Dopingliste. Eine Teilnahme bei einem Wettkampf schliesst sich damit natuerlich eigentlich aus, doch wollen manche nicht auf den Wettkampf verzichten. Das ist falsch, aber nicht von gleichwertiger krimineller Energie. Deshalb ist die Aussage "65% dopten" falsch. Es muss "65% waren gedopt" heissen. Ein eklatanter Unterschied.


Aus dieser Diskussion mit Dir wird deutlich:

1. Du weigerst Dich den Unterschied zwischen Amateur und Profidoping anzuerkennen. Ich denke da ist "Captain Cook" deutlich naeher an der Realitaet.

2. Deine Geschichten waeren sicher im Detail interessant (wer hat's mit wem getrieben?). Sei Dir aber sicher, dass ich keinerlei Illusionen habe.

3. Wie bereits gesagt: der Kampf gegen Doping ist nicht zu gewinnen, aber dennoch zu fuehren. Egal wie desillusionierend es fast immer ist! Die paar Male, die man den Erfolg sieht (und das jenseits von positiven Tests), war es noch immer wert.
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