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Mittlerweile habe ich den Beitrag gesehen. Ich bin den Autoren des Films dankbar, dass ich zu Wort kommen konnte.
Dennoch habe ich den Kern meiner Aussagen in dem Beitrag nicht wiedergefunden. Ganz im Gegenteil. Die Passage des Films mit dem Text "Der Marathon – hier hilft nur noch der Wille oder die richtige Dosierung..." bedarf einer Richtigstellung, die ich in meinem Interview gegeben hatte, im geschnittenen Film aber leider fehlt.
Es wird unterschätzt, welche Leistungen ein langjähriges, umfangreiches Ausdauertraining ermöglicht. Weder muss man den Marathon im Ironman von leicht pathologischer Willenskraft gesteuert, noch von Dopingmitteln aufgeputscht bestreiten. Denn es gibt eine dritte Möglichkeit: Man kann ihn nach solidem Training auch einfach durchziehen – und dabei mentale und körperliche Leistungen abrufen, die man sich antrainiert hat.
Dankbar bin ich den Autoren dafür, dass meine Aussage den Schnitt überlebt hat, dass die Triathleten in ihrer übergroßen Mehrzahl gegen Doping sind und ein schleichendes Eindringen aus benachbarten Sportarten missbilligen und bekämpfen. Diese Grundhaltung ist die Ursache für Dopingkontrollen bei Amateuren bei Ironman- und Challenge-Veranstaltungen.
Grüße,
Arne
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