Zitat:
Zitat von glaurung
Dazu braucht's keinen pseudowichtigen Sportmediziner. Ein gesunder Menschenverstand und eine reelle Selbsteinschätzung beim Blick in den Spiegel sollten reichen.
Ausserdem spürt man mit der Zeit, was das eigene individuelle Idealgewicht im Hinblick auf Wettkämpfe ist. Bei mir sind's 64kg (auf 174cm). Damit fühl ich mich noch pudelwohl, gleichzeitig ist das aber ein Wert, wo ich merke, dass weniger Gewicht sich negativ auswirken würde. Unter 64kg krieg ich schlechte Laune, unverhältnismäßig viel Hunger und diese 64kg kann ich ausserhalb der Saison auch niemals halten. Gleichzeitig spür ich vor allem beim Laufen, dass da nochmals ein gehöriger Unterschied zu z.B. 66kg ist. D.h. wenn man genau in sich hineinhört und verschiedene Signale richtig deutet, merkt man recht gut, wann man aufhören sollte mit dem "Gewichtswahn".
|
Mit Pseudowichtigkeit hat meine Argumentation nun wirklich nichts zu tun. Mit "Gewichtswahn" ebensowenig.
Wir sind Wettkämpfer!
Die Angabe des wettkampfspezifischen Gewichts durch einen Sportmediziner im Rahmen einer Leistungsdiagnostik empfand ich als durchaus hilfreich. Es wurde ja in jüngster Zeit darüber diskutiert, ob Top-Triathleten nicht etwas schwerer werden sollten, um mehr Kraft auf die Pedale zu bringen. So interessant diese Diskussionen auch sein mögen, ich selbst bin seit dem Besuch beim Doc zu Beginn meiner Triathlonzeit gegen deratige Diskussion immun, weil ich mein wettkampfspezifisches Gewicht kenne (der Sportmediziner definiert einen
Bereich, Wk-Gewicht z.B. 70kg plusminus 2Kg). So bleibt natürlich Spielraum. Deswegen ist es auch für mich relativ uninteressant, wie hoch mein Körperfettanteil
genau ist.
