Zitat:
Zitat von HeinB
Ja ich hab drauf geschaut. Einmal wäre ich beinahe in den Graben gefahren. Am Anfang tritt man einfach sehr hart an, hinten raus gingen die Watt runter und ich hab nochmal kräftiger reingetreten. Unterm Strich eine Mischung aus schauen und Gefühl.
Aus der Auswertung schließe ich, dass ich es ganz gut getroffen hab fürs erste Mal. Und das sich ein gleichmäßig leicht ansteigendes Streckenprofil (Tal aufwärts) besonders gut eignet. Interessant wird sein, wie es sich jetzt über die Wochen entwickelt. Anders machen, na härter treten halt..
Ohne Leistungsmesser hätte ich mich nie so gequält. Nach der vierten Wiederholung geht die Atemfrequenz in der Pause kaum noch zurück. Hinterher hat man den typsichen blutigen Geschmack im Mund. Die Intensität liegt deutlich höher, als ich für machbar hielt.
Mein Fazit: Ein Leistungsmesser kann bei der Ausbildung eines Belastungsgefühls helfen, und stört nicht etwa dabei, wie von manchen oldschool-dudes behauptet. Wer natürlich aus dem Radsport kommt, oder sich jeden Sonntag in der Gruppe die Kante gibt, kann es auch so.
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Danke, guter Hinweis mit dem Belastungsgefühl.
Seicht ansteigendes Tal habe ich auch allerdings nicht ganz gleichmäßig. Klingt auf jeden Fall nach so einer Einheit, die man morgens schnell mal in 45min abpetzen kann.
Eine Frage noch: Wie weit hast du dich (von der Belastung her) von den Sprints entfernt gefühlt?