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Meine Kurze steckte ab drei Monaten im Chariot. Radtouren, später auch Crossläufe (auf geschotterten Wegen) und wenn sie Lust drauf hatte Laufveranstaltungen bis Halbmarathon. sie hatte immer nen Heidenspass dabei (sonst hätte ichs nicht gemacht) undhat mich ausm wagen angefeuert. Ne Zeitlang konnte ich ohne den Wagen fast nicht laufen und wusste nicht,was ich mit den armen anfangen sollte...
anfangs lag sie in ner zurechtgemachten und gepolstert in den Chariot gespannten Wippe, später sass sie dann natürlich selber.
je nachdem, was anliegt, muss halt essen, Trinken und abwechslung (Bücher, spielsachen...) ins Boot und dementsprechende Pausen eingeplant/gemacht werden.
PBs dürften in der Zeit nicht anfallen und man muss aufpassen, denn beim Überholen rechnet niemand damit, dass du nen Wagen dabei hast.
Chariot kann ich uneingeschränkt empfehlen;- mittlerweile gibts den mit Bremse, das ist ne sehr sinnvolle Option. Bergab zieht das Ding schon teuflisch und es geht ziemlich aufs Knie beim Laufen.
Rein wegen der Befestigung der Anhängerkupplung hab ich das teil aber nur hinter Alltagsrädern hergezogen.
Leider fing die Kleine mit dreieinhalb (woher sie das nur wieder hat...) an, selbst rad zufahren und war dann kaum noch bereit,in den wagen zu steigen.
ab da wars dann natürlich vorbei,sie bei Laufveranstaltungen mitzunehmen.
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Erinnerst du dich an die Zeit vorm Internet, als wir dachten, die Ursache für Dummheit wäre der fehlende Zugang zu Informationen? DAS war es jedenfalls nicht!
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