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Zitat von tobi_nb
Ich find die Vorstellung so innerlich befriedigend, wie europäische Spitzenpolitiker im selben Atemzug wie sie laut nach Olympiaboykott ob der Ungerechtigkeiten, die in China/Tibet passiereren, rufen, Millionenverträge mit der chinesischen Wirtschaft abschließen.
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Das will doch keiner hoeren! Die Sportler sollen die Zeche fuer das schlechte Gewissen der Konsumenten bezahlen, denen es ziemlich Wurscht ist, ob z.B. ihr Fahrradrahmen in einem Land hergestellt wurde, indem die Menschenrechte verletzt werden. Soll sich doch mal jeder mit einem China Rad fragen, wieviel ihn Tibet beim Kauf gekuemmert hat. Denn die ganze Unabhaengigkeitsfrage stellt sich ja nicht erst seit gestern, sondern seit nunmehr 49 Jahren. Und trotzdem hab ich bisher noch keinen gehoert, der gefordert haette, man solle doch nun Waren made in China boykottieren, noch wird z.B. von VW gefordert auf den Markt China zu verzichten. Menschenrechte spielen also ploetzlich ueberhaupt keine Rolle mehr wenns um Geld und den Vorteil des Einzelnen geht. Aber die Sportler, die sollen jetzt ....Die ganze Diskussion ist ja an Scheinheligkeit nicht mehr zu ueberbieten!