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Der Urlaub ist seit Samstag Vergangenheit. Kaum zu Hause hat die Baustelle wieder Fahrt aufgenommen und ich hab durch körperlich sehr anstrengende Arbeiten Sonntag und Montag ziemlich Schlagseite. Gleichzeitig sind erste Vorbereitungsarbeiten für die Schule zu erledigen und es wurde immer ziemlich spät, so dass ich heute ziemlich in den Seilen hänge und baustellentechnisch einen Tag aussetzen muss. Am Sonntag hab ich Pflastersteine ausgehoben und verschleppt, am Montag Mauerfundamentkünetten gegraben und gestern einen Dachstuhl abgerissen, bei Schalungsarbeiten geholfen und Schalsteine heran gekarrt. Am Montag nach dem Graben war ich mir nicht sicher was härter ist: 8 Stunden mit Zeitdruck buddeln oder so einen hübschen Inferno-Triathlon zu finishen.
Abends hab ich dann noch Schul-Arbeiten erledigt, am nächsten Tag um 5 auf, Nüchternlauf. Um 0700 rückte dann der Bautrupp an. Als ich dann um 1700 dachte der Tag ist vorbei und ich kann die Füße hochlegen, erinnerte mich meine Frau daran, dass noch eine befreundete Familie anrückt, um verspätet den Geburtstag meiner Frau zu feiern. Es wurde 2 in der Früh und, naja, nüchtern ging sich auch nicht aus. Als mein Polier heute in der Früh meinte, dass sie meine Hilfe nicht benötigen und dass sie sowieso recht bald auf eine andere Baustelle müssen, war ich mehr dankbar als angefressen, weil irgendwie kommt mein Kreislauf heut nicht hoch, ein Zahn rebelliert, der Rücken und das Genick sind total verspannt und sowieso ists mit Restalk auf der Baustelle gefährlich. Meine Frau will sowieso ins Möbelhaus, das passt mir heut, weil ausgeschlafen halt ich das sowieso nur schwer aus. Vielleicht geht sich am Nachmittag auch noch ein gemütlicher Ausritt aus, wär schön.
Im Urlaub bin ich übrigens brav gelaufen, ca. 80km, davon ein 25er locker und ein 20er mit 350hm in 4:40er Schnitt.
Wolfgangseechallenge wird nix werden, weil zu viele andere Termine. So hoff' ich, dass ich zumindest die beiden geplanten Zeitfahren noch durchziehen kann, leider aber: Nix is fix.
Mein ZF-Rad will ich auch noch durchoptimieren, ich muss mal guggen wie ich mich jetzt am wohlsten drauf fühle und wie ich den meisten Druck erzeugen kann. Ich hab ja heuer die meisten Kilometer mit dem MTB, bzw. mit dem Renner trainiert und dabei die fürs Zeitfahren relevante Muskulatur ein bisschen vernachlässigt. Ich werd also versuchen den ZF-Sattel etwas nach hinten zu rutschen, dadurch muss ich auch vorn kürzer und wohl etwas höher werden, weil ich sonst zu spitzig werde in der Hüfte.
Jedenfalls werd ich den Adamo alsbald hier anbieten, weil ich damit einfach nicht zurecht komme. Grundsätzlich ein interessanter Ansatz, wie ich finde, aber wenn ich auf meinem SLR Tri sitze, da fühlt sich mein Popo einfach zu Hause.
Lg Nik
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Failing Forward. Wer sich nicht bewegt, spürt seine Fesseln nicht. (Rosa Luxemburg)
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