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Alt 04.09.2012, 18:36   #907
bellamartha
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Beiträge: 6.185
Sonnig und heiß zum Passo Duran...

Tag 21
5. August 2012 (oh! Genau vor einem Monat!)
Rifugio Vazzoler – Rifugio San Sebastiano (Passo Duran)


In der Nacht war ein unglaublich heftiger Hagel über dem Rifugio Vazzoler niedergegangen und hatte alle Gäste wach gemacht. Als ich am Morgen um kurz vor 7 Uhr mit ein paar Butterkeksen als Frühstück in der Hand losgehe, liegen überall noch die großen, eisigen Hagelkörner.
Zunächst geht es einen Schotterweg hinunter. Von Anfang an lasse ich mir Zeit, gehe sehr gemächlich, denn auch heute steht wieder nur eine Halbtagesetappe an, denn ich habe einen erheblichen Teil der für heute vorgesehenen Strecke schon gestern zurückgelegt. Die Etappen von gestern und heute kann man eigentlich problemlos an einem Tag gehen. So sind es extrem lockere Wandertage und das nach gleich zwei Ruhetagen in Alleghe. Ich freue mich richtig auf die morgige Etappe, die im Wanderführer mit 7,5 Stunden angegeben ist.

Aber wunderschön ist der heutige Weg, nachdem er schon bald nach dem Start von der Schotterstraße abzweigt. Ich folge dem Dolomitenweg 1, der durch das Corpassatal entlang der mächtigen Moizzawände verläuft. Es geht auf schmalem Weg leicht auf und ab über Wurzeln, Steine und trockene Wasserläufe.
Die Sella di Camp liegt auf 1933 m Höhe. Es ist noch viel zu früh, um weiter in Richtung des Tagesziels zu laufen, also entscheide ich mich zum Aufstieg auf einen kleinen Gipfel, den des Mont Alt di Framont. In 2181 m Höhe sitze ich bei schönstem Sonnenschein unterm Gipfelkreuz und schaue ins Tal hinunter (ich glaube auf die Stadt Adordo). Der Weg hier hinauf war hübsch, aber kurz und nicht sehr anstrengend, so dass dieser Abstecher kaum anderthalb Stunden gedauert hat.

Zurück an der Sella di Camp wende ich mich in Richtung Carestiatohütte. Der Weg bleibt so wunderschön wie bisher und die Sonne scheint heiß vom blauen, kaum bewölkten Himmerl hinab. Die Latschenkiefern am Wegesrand duften intensiv.

Früh erreiche ich die Carestiatohütte und esse dort Nudeln, lese, schaue den Italienern zu und verstehe kein Wort von dem, was sie sagen. Die stört das nicht, sie sprechen trotzdem mit mir und sind alle stets sehr nett.

Nach der Pause ist es nur noch ein Katzensprung hinunter zum zum Glück sehr ruhigen Passo Duran und meinem heutigen Tagesziel, dem Rifugio San Sebastiano. Der Wert, Benjamino, ist extrem nett und spricht gut Deutsch. Nach einem leckeren Abendessen hilft er mir bei der Anpassung des Klettersteigsets, das ich dort für den Klettersteig übermorgen ausleihe. Zum Schlafen habe ich dann das Bettenlager für 8 Personen ganz für mich allein.
Gute Nacht!


Die Bilder:
- Hagelreste aus der Nacht
- Ganz schön schön hier, was? Blick vom Mont Alt zurück auf den Weg hinauf
- Selbstauslöserfan J.
- Oh Vespas! Ich werde auch einmal mit meiner Vespa über die Alpen nach Italien fahren. Vielleicht schon im nächsten Sommer.
- Rifugio San Sebastiano
Angehängte Grafiken
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