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triathlon-szene.de | Europas aktivstes Triathlon Forum - Einzelnen Beitrag anzeigen - Leitungswaaser besser als Gekauftes?
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Alt 29.08.2012, 14:06   #75
chemical82
Szenekenner
 
Registriert seit: 04.04.2011
Beiträge: 120
Medikamentenrückstände in Wasser

Es wird zwar nicht explizit nach Medikamentenrückstände im Leitungswasser gesucht, aber es gibt einen dennoch brauchbaren Analysenwert, der das Risiko von Medikamentenrückstände abschätzbar macht. Das ist der TOC-Wert (TOC = Total Organic Carbon). Dieser Wert gibt an wieviel Kohlenstoff (C-Atome) aus organischen Rückständen vorhanden ist. Daraus kann man eine Risikobewertung bezüglich Lösungsmittel- oder Medikamentenrückstände treffen.

Der TOC von münchener Leitungswasser beträgt 0,3mg/l. Zum Vergleich der Grenzwert von hochreinen Wasser für pharmazeutische Zwecke (Aqua purificata) beträgt 0,5mg/l. Dort wird übrigens auch nicht gezielt nach Lösungs- und Medikamentenrückstände gesucht. Für die Behörde reicht der TOC-Wert.

Zu den hauseigenen Leitungen: Wer es wirklich genau wissen will, der kann sein Leitungswasser zum Beispiel bei L+S AG analysieren lassen.
Von mir empfohlene Parameter: mikrobiologische Reinheit und TOC. Mineralien (Kalk usw.), Leitwert, pH-Wert sind meines Wissen völlig egal.
Kosten: wahrscheinlich 150€. Ich hab und werde das allerdings nicht machen lassen.
chemical82 ist offline   Mit Zitat antworten