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triathlon-szene.de | Europas aktivstes Triathlon Forum - Einzelnen Beitrag anzeigen - Olympische Spiele London 2012
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Alt 11.08.2012, 09:29   #676
Hafu
 
Beiträge: n/a
Zitat:
Zitat von FuXX Beitrag anzeigen
Ich finde diese Spiele ja wirklich großartig - tolle Stadt, tolle Wettkampfstätten, grandioses Publikum, super Stimmung - aber organisatorisch ist das schon so ziemlich das schwächste was ich je bei olympischen Spielen oder auch Weltmeisterschaften gesehen habe.

Die Liste ist ja wirklich schon recht lang:

- falsche Flagge beim Fußball
- Fehlstarts bei Schwimmen wegen Technikproblemen
- Skandalurteile beim Boxen - zweifelhafte beim Fechten (fällt aber wohl weniger unter Orga - ist eher den Verbänden anzulasten)
- Schwarzkopf disqualifiziert, weil die Läuferin auf der Nebenbahn auf die Linie tritt
- Heidlers Weite einfach nicht gemessen

Nach der Geschichte um Schwarzkopf dachte ich, schlimmer geht's nimmer, aber die fehlende Weite für Heidler toppt echt alles. Wie geht das bitte? Man misst und speichert die Weite. Funktioniert die Messung nicht, dann misst man nochmal. Und dann nochmal. Wie kann man denn das bitte versemmeln?

Das ist die größe Sauerei die ich je von Seiten der Wettkampfleitung bei olympischen Spielen gesehen habe. Die Betty Heidler tut mir einfach nur leid - und hat meinen größten Respekt sicher für die Gelassenheit mit der sie diese Geschichte hinnimmt.

FuXX

PS: Ich fass es nicht - jetzt messen die mit dem Maßband nach - das ist der größte Witz! Und Betty Heidler unterhält sich mit der Kamfprichterin und die beiden sind am lachen - schön
...
Vielleicht steckt da ja auch System dahinter seitens des IOC: der Fußball wehrt sich ja seit Jahrzehnten z.B. gegen den Video-Beweis u.a. mit dem Argument, dass gelegentliche menschliche Fehlentscheidungen zum Charakter der Sportart dazu gehören und die unvermeidlichen, oft tagelang anhaltenden Diskussionen über Schiri-Fehlentscheidungen unter dem Strich die Gesamt-Attraktivität der Sportart erhöhen..

So ein zusätzliches Spannungselement soll also jetzt heimlich auch noch in die sonst ziemlich sterile Leichtathletik eingebracht werden, in der bisher jede Leistung problemlos mit Stoppuhr oder Maßband vermessen werden konnte und es selten Anlass zu Diskussionen gab.
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