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Nachdem ich mal relativ lange absolut beschwerdefrei war, hab ich den Lungenarzt bei der Kontrolle gefragt, ob ich mal meine Dauermedikation runterfahren oder vielleicht sogar ganz weglassen kann.
Da mein Asthma eine beachtliche allergische Komponente hat, haben wir einen Provokationstest gemacht. Dabei wird die Lungenfunktion überprüft und - vereinfacht gesagt - mit einem "gesunden Normwert" verglichen.
Der erste Durchgang ergab erfreuliche 105%, das bedeutet, ich atme ein klein wenig mehr Luft aus, als ein Durchschnittsbürger gleichen Alters, Gewichts und Geschlechts (Apnoe Taucher erreichen hier beneidenswerte Zahlen).
Im zweiten Versuch werden meine Bronchien beim einatmen mit einem Allergen provoziert. Dabei spüre ich schon sehr gut den Hustenreiz und beginnende Kurzatmigkeit und der Wert sinkt auf knappe 90%. Dritter Versuch 65% und ich weiß wieder, wie sich Ersticken anfühlt.
Diesen Zustand kann man dann relativ gut mit einem geeigneten Medikament beheben. Nicht mehr, nicht weniger.
Ach ja, bei mir war - wie wohl bei sehr, sehr vielen Betroffenen - das Asthma lange vor dem Sport da. Durch den Sport brauche ich von der ganzen Chemie wesentlich weniger und meine krankheitsbedingten Ausfälle sind dadurch gleich Null.
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Mit der richtigen Verpflegung kann ich die größten Strapazen entbehren!
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