Danke, danke. Aber ich bin ja schon ein paar 30er gelaufen die letzten Wochen, es ist also nicht von der grünen Wiese weg. Aber genau darauf zielte ja mein Training der vergangenen Monate eigentlich hin, dass in das konkrete Training einsteigen kann und zumindest die langen gut verdauen kann.
Essen danach? Normalerweise recht viel Obst. Gerne mal 'ne Wassermelone garniert mit einigen Äpfeln und Bananen. Aber da ich wegen der Coloskopie nichts mit Kernen essen darf und auch rohes Gemüse etc. meiden soll, habe ich eher spartanisch gegessen. Es gab noch eine Creme-Suppe im TK-Fach. Ich glaube es war Kartoffelcreme-Suppe. Davon gab es dann einen halben Liter. Dazu noch mal etwas Wasser. Nachmittags gab es eine Fleischkäse-Semmel und abends Lasagne.
Den Langen mache ich übrigens immer nüchtern. Das klappt bei mir immer besser als wenn ich vorher noch frühstücken würde. War aber früher mal anders. Ich kann mich noch daran erinnern, dass ich um vier den Wecker gestellt habe, 'ne Riesenschale Müsli reingedrückt habe, mich nochmal hingelegt habe und dann gut aufgetankt losgelaufen bin. Ist vielleicht auch Gewohnheitssache. Ich fühl mich gut damit, vor allem kann ich gleich los.
Wenn die Endbeschleunigung wieder dazukommt, werde ich wohl anstatt Wasser pur noch etwas Traubenzucker dazu mischen, oder ein Gel. Da überlege ich noch. Sinnvoll wäre es vermutlich zumindest ein, zwei mal auch mit Gel zu testen, darauf läuft im WK ja auch immer wieder raus.
Gestern war ich schon etwas müde. Könnte aber neben der üblichen Erschöpfung wegen des Langen auch ein wenig Rotwein-Einfluss von Samstag-Abend gewesen sein. Und die spartanische Kost. Sonntag ist bei mir sonst eh ein ruhiger Lauf angesagt und gestern habe ich mit 5:45/km einen Langsamkeits-Rekord aufgestellt. Aber da nehme ich mir immer die Freiheit raus, die untere Grenze der Vorgabe auch mal nach unten zu durchbrechen. Was soll der Geiz

Frei nach dem Motto, wenn langsam, dann richtig langsam. Dafür bin ich heute dann auch wieder sehr erholt.