In diesem Punkt hat der BTV in meinen Augen eigentlich Recht. Er kann eigentlich nur Beiträge für Mitglieder abführen, die dem BTV direkt irgendwie gemeldet werden und nicht die dem BLSV gemeldeten Mitglieder.
Der Punkt ist, daß die Mitgliederzahlen beim BLSV von den Vereinen gemeldet und nicht von den im BLSV anerkannten Landesverbänden (hier: BTV) weitergegeben werden. Ein vermutlich kleines fahrlässiges Zugeständnis an die Vereine

(*)
Und die DTU will da jetzt halt abkürzen und anzapfen an diesem Zugeständniss... auch nicht irgendwie im Sinne des Athleten.
Daß der BTV die BLSV-Meldezahlen dann aber als Abstimmungspotential geltend zu machen ist wiederum fadenscheinig (... wenn das so ist, ich lese das nicht ganz so klar aus dem letzten Absatz heraus)
@NBer: Nicht unbedingt wegen der Abstimmungen sondern wegen der Gelder von den Landessportbünden für den Verein.
Ist halt schon die Frage wie man die "latenten" Mitglieder behandelt. Ich weiß da ausser pragmatischen Lösungen auch keinen klaren Ansatz. Aber pragmatisch ist da im Moment keiner der Akteure (ausser den Landessportbünden, gottseidank)
@HeinB: Das ist im Verbandsswesen leider oft so
(*) Edit: wobei auch das so ist, daß ich an den BTV Meldung mache und der Sportwart unseres Vereins an den BLSV. Schon allein deswegen kann es sogar ungewollt zu Unterschieden kommen. 3* mehr ist allerdings schon heftig....
(*+) Der BLSV macht sich das auch berechtigt leicht, vom Verein direkt die Mitglieder nach Sparten zu erfahren, als von jedem kleinen Landesverband aller Sportarten, die Gemeldeten weitergeleitet zu bekommen, das könnte das Chaos multiplizieren und u.U. dauern.... (siehe BTV-Eigen"leben")