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triathlon-szene.de | Europas aktivstes Triathlon Forum - Einzelnen Beitrag anzeigen - Staatsdoping in Deutschland
Einzelnen Beitrag anzeigen
Alt 25.06.2012, 22:44   #5
Hafu
 
Beiträge: n/a
Zitat:
Zitat von NBer Beitrag anzeigen
kann man sicher. gerade wenn es um den nachwuchs geht sollte man da nicht den teufel an die wand malen. mal ganz davon abgesehen davon, dass in diesem alter (wenn es an bundeskaderschmieden geht) bereits dopingtests im training und im wettkampf gibt, ist sich jeder sportler, trainer, verein, stützpunkt bewusst, dass eine positive probe das ende der karriere, des berufes, des stützpunktes usw bedeutet.
das gegenteil ist der fall. nichts ist größer als die angst zb durch eine einzige falsche medikamentengabe zb der eltern einen positven fall zu haben. ....
Ich wünschte, du hättest recht, aber ich bin mir da nicht so sicher.
Nach den jüngsten Vorkommnissen bin ich durchaus besorgt und da spreche ich jetzt eher als Vater eines ehrgeizigen und nicht untalentierten Nachwuchsathleten., bei dem wir auch schon überlegt haben, ob er in ein oder zwei Jahren in ein Sportinternat wechseln sollte.

Wenn man mal die Fakten, die im Fall Erfurt bekannt sind, analysiert (von der Situation aus Saarbrücken wissen wir einfach noch zu wenige Details), haben die dortigen Akteure zwar bei der jahrelangen Blutpanscherei durchaus Angst vor positiven Fällen gehabt, aber ihnen hat definitiv jegliches Gefühl dafür gefehlt, was im Leistungssport noch normal ist und ab wann Methoden zur Leistungssteigerung fragwürdig oder sogar moralisch verwerflich sind.

Doping beginnt nicht da, wo es positive Proben gibt, sondern schon viel früher, nämlich da, wo ethische Grenzen und Grenzen, die der gesunde Menschenverstand setzt, überschritten werden. Das kann durchaus schon beim Umgang mit Nahrungsergänzungen beginnen, ganz sicher ist aber jegliche akzeptable Grenze überschritten, wenn man sich eine Nadel in die Vene rammen lässt!

Ob es in Saarbrücken genauso gelaufen ist, wissen wir noch nicht, aber in Erfurt wurde sich einer Methode aus alten DDR-Zeiten bedient und ich vermute, dass dabei bei den beteiligten Akteuren auch das Denken aus den Zeiten des DDR-Staatsdopings vorherrschte (das es damals natürlich auch in Westdeutschland gab): Erlaubt ist alles was schnell macht, solange man sich nicht erwischen lässt.
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