Zitat:
Zitat von Rhing
Hier und in anderen Threads ist das Ganze schon 17 mal eingehend erläutert worden.
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Nein, erläutert worden ist hier nichts. Es wurde nur gebetsmühlenartig wiederholt, dass man sich eben an die Regeln halten müsse. Welche Sinn diese eine(!) Regeln aber haben soll, erschließt sich eben nicht.
Zitat:
Zitat von Rhing
Aber vielleicht macht Ihr mal nen Vorschlag, wie die Lösung Eurer Vorstellung nach aussieht:
1) Verband dicht machen?
2) Veranstalterabgabe auf Mitgliedsvereine und damit Startpaßinhaber umlegen, d.h. doppelte (?) Startpaßgebühr?
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Die Kernfrage ist doch, was ist eine Genehmigung von Verband wert. Was ist damit besser als bei einer wilden Veranstaltung?
Das DTU-Label müsste eben ein Qualitätsmerkmal sein. Beim Laufsport gibt es zum Beispiel das Kriterium der "offiziell nach DLV-Richtlinien vermessenen" Laufstrecke, die damit bestzeitenfähig ist. Das ist für mich z.B. sehr wichtig bei der Auswahl von Lauf-Wettbewerben. Sowas vermisse ich z.B. beim Triathlon, hier variiert die Streckenlänge zwischen den einzelnen Veranstaltungen deutlich, so dass sich die eigene Leistungen bei unterschiedlichen Wettkämpfen schwer miteinander vergleichen läßt.
Ausserdem würde ich vorschlagen, die Verbandsabgabe direkt mit dem Veranstalter abzurechnen. Der Veranstalter legt die Abgabe über die Startgebühren auf alle Starter um. Das ist einfacher und kein Starter kann sich vor der Abgabe drücken, wer mehr startet zahlt auch mehr.
Einen Startpass brauchen dann nur noch diejenigen, die in den Ligen starten wollen. Um einen Startpass überhaupt zu bekommen, könnte man z.B. eine Qualifikationshürde einbauen etwa in Form Qualizeiten bei DTU-Wettkämpfen. Dann wird der Startpaß plötzlich ein Ziel, dass man sich erarbeiten muss und nicht nur eine Möglichkeit weniger Abgaben zahlen zu müssen.
Ausserdem fände ich es spannend, wenn alle (Einzel-)Rennergebnisse bei Verbandrennen in einer Gesamtbestenliste erfaßt würden. Über eine Cup-/Punktesystem könnte man dann z.B. eine HTV-/NRWTV-/DTU-Cup für die Athleten veranstalten, die nicht in einem Liga-Team mitfahren wollen.
Das sind nur ein paar Ideen. Die Veranstaltungen mit DTU-Label müssen attraktiver sein, als andere. Nur so macht das Sinn. Hier über Zwang und Strafen zum Ziel kommen zu wollen, ist einfach der falsche Weg.