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triathlon-szene.de | Europas aktivstes Triathlon Forum - Einzelnen Beitrag anzeigen - Zu langsam auf dem Rad....
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Alt 31.05.2012, 09:01   #30
niksfiadi
Szenekenner
 
Benutzerbild von niksfiadi
 
Registriert seit: 11.06.2010
Beiträge: 3.926
Meine sehr bescheide Erfahrung hat mir gezeigt,
dass es zwei Dinge gibt, die was bringen am Rad:

1. viel fahren
2. so hart wie möglich

Viel fahren ist klar, weil damit steigt unweigerlich die Ökonomie und das macht schneller. Da will ich nicht diskutieren drüber, das ist so. Und wer nicht mehr als 25tkm im Jahr fährt, fährt auch nicht zuviel.

Wir sind ja alle Triathleten und die meisten können auch gar nicht so schlecht laufen. Laufen braucht mehr Muskeln als Radfahren, deswegen ist es meistens anstrengender und am Ende des Tages kommt meist ein größerer Reiz ans Herz-Kreislauf-System. Gerade bei uns Trias, wo wir ja sowieso meistens zu schwer sind fürs Laufen Trotzdem machen wir dort IV's, TDL's und Lange Läufe und reizen unseren Organismus (im Winter!) ganz ordentlich.

Und dann setzen wir uns aufs Rad. Möglichst bequem, ganz entspannt in Triaposition, so wenig Muskeln wie möglich anspannen, Hände am Aufleger und rollen herum. Ganz klar brauchts dann entweder fettesten Umfang oder superharte Reize, damit sich was bewegt. Vielleicht, als Nebenbehauptung sag ich mal, dass die Reize primär auf die Muskulatur wirken sollen, damit die Muskeln in der Lage sind, das (gut trainierte) HKS auch zu fordern und auch dort einen Reiz zu erzeugen. Dafür braucht's dann zB eher keine halbharten IV's mit kurzer Pause, sondern je kürzer und je mörderhärter desto besser der Reiz auf die Muskulatur. Wenn sich das Intervall am Schluss in den Haxen anfühlt wie die letzten gesprungen Ausfallschritte einer doppelten Leg Matrix, dann geht was. Ob man das jetzt in Intervallform macht oder der Topografie angepasst (so do I) ist ja letztendlich egal. Hängt wohl auch davon ab, wo man daheim ist und wie man sich am besten motivieren kann.

Intervalle haben dabei natürlich Vorteile:
- sie sind reproduzierbar und damit vergleichbar, was unheimlich motivieren kann an die Grenze zu gehen
- Sie geben eine zu erfüllende Matrix vor, aus der sich der pflichtbewusste Triathlet nur mit schlechtem Gewissen verabschieden will
- Sie verlangen einem dann vielleicht doch mehr ab, als man in einem lustbetonten "Fahrtspiel" zu geben bereit wäre. Ob das gut ist oder nicht, kann man dann diskutieren, mMn ist genau das der Punkt, der schneller macht

So weit meine Meinung

Lg Nik
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Failing Forward. Wer sich nicht bewegt, spürt seine Fesseln nicht. (Rosa Luxemburg)
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