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Zitat von TheRunningNerd
Sich im Amateurbereich allzusehr selbst unter Druck zu setzen (über den gesunden Ehrgeiz hinaus) frustriert doch nur. Wenn man nicht grad zur Elite zählt kann man sich m.E. eh immer nur mit sich selbst vergleichen. Ob ich bei einer OD 2:30, 2:45 oder 3:15 brauche ist der Welt scheissegal, das sind alles Agegrouper-Zeiten jenseits dessen, was mit Talent zu tun hat. Da spielt so viel mit rein... Lebenswandel, Sport in Kindheit/Jugend, Alltag, blaaaa; da ist die Vergleichbarkeit eh fast null.
Wenn ich mir mein Umfeld umgucke: tatsächlich habe ich vor einer kleinen dicken rauchendem Freundin Anfang 30, die sich von "ich kann nicht 3 Treppen steigen ohne Herzinfarkt" zum ersten 10er in 1:15 über Jahre hochgekämpft hat (und sich im Ziel freut wie ein Kind an Weihnachten) mehr Achtung als vor einem befreundeten Marathon-Nazi, der nach 20 Jahren Leichtathletikfanatismus völlig emotionslos seine Sub3 läuft. Und dann dem ganzen Freundeskreis mit seinen Stories auf'n Sack geht, was für ein Wundersportler er doch ist (und das kleine dicke Mädchen natürlich total belächelt).
Relevant ist, wenn man sich für sich selbst Ziele setzt und eigene PBs verbessert - sich halt mit sich selbst zu messen. Kann auch gerne Spaß (und ein wenig stolz) machen, seinen Kumpel beim 10er WK zu versägen, oder eine Distanz zu packen, die man sich vorher nicht zugetraut hat.
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AUCH ein FETTES +1
Zum Thema Sport in der Jugend... Nun ja... ich gehöre ja zu jenen welchen

. Ick war Schwimmer (allerdings Sprinter). Dazwischen liegen satte 17 Jahre extrem feiern, rauchen, NO SPORT (ich habe mich geweigert).
Fakt ist: Ich bin vor gut einem Jahr wieder ins Wasser gegangen (im Jahr zuvor war ich 2 oder 3 mal nur planschen.). Mein erster 400m Test war für mich persönlich ne Katastrophe, andere brauchen Jahre, um diese Zeit überhaupt erreichen zu können. Innerhalb eines halben Jahres konnte ich mich extrem schnell verbessern. Nu ist erst mal Schluss. Hab mir die linke Schulter verletzt... Schwimmform ade ...
Beim Laufen ist es das Gegenteil. Da nützt mir der frühere Sport GAR nichts. Um mal mit einer Zeit zu schocken... meine aktuelle 10km Bestzeit (1 Jahr alt) liegt dann doch bei 1:12. Wirklich. Ich bin aber auch erst 2x nen 10er gelaufen und einmal noch in der OD. Da bin ich ne 1:13 nochwas gelaufen. Größter limitierender Faktor hier ist mein Gewicht und meine schwache Lauftechnik, in der Vergangenheit fehlte auch die Kontinuität (Verletzungen, Examen). Falsches Training kam noch dazu (permanente Überforderung. Ich konnte nichts durchlaufen, bin ständig umgeknickt... Folge: Unverständnis, doofe Sprüche.).
Erste KLEINE Fortschritte mache ich erst, seit ich gezielter an meiner Lauftechnik und vor allem an der Kraft arbeite. Dazu kommt natürlich noch seit 1 Jahr nun auch ein guter Trainingsaufbau (bei mir langsam. Das ist nachhaltiger.) allerdings mit geplanter längerer Pause ab September bis November. Seit Dezember geht es nun durchgängig.