|
Einen Tag später zieh ich mal ein Resumée, damit ich diesen Fred eingraben kann und damit auch das Thema für mich erledigt ist.
Ob jetzt Psyche, Orthopädie, oder was auch immer an meinem Versagen schuld ist: Die einfachste Erklärung ist für mich immer noch im Thread-Titel versteckt und mit meinem Scheitern ergibt sich für mich auch darauf eine (mögliche) Antwort:
Wenn man viel hügelig trainiert dann bildet sich eine gute Ausdauer nicht viel anders als wenn man flach läuft, vielleicht sogar stabiler. Leider ist diese für mich nur schlecht auf flach übertragbar gewesen. Trotzdem ich in der entscheidenden Phase viel "flach" trainiert hab (im Vergleich zum Marathon immer noch hügelig) und versucht habe mir nach Greif'schen Vorbild daraus mögliche Zeiten abzuleiten, ist es dann einfach verdammt schwer flach das zu laufen, was die Ausdauer eigentlich zulassen würde. Das ist wohl die Kopfsache, die ich unterschätzt habe. Im Training habe ich für den Kopf und auch für den Bewegungsapparat immer viel Abwechslung, der Marathon ist ein flaches Gebolze, sehr monoton, immer die gleiche Körperhaltung, den scheinbar selben Asphalt, denselben Fußaufsatz, die selbe Armführung. Das liegt mir nicht. Ich hab das letztes Jahr schon in Roth festgestellt, da fand ich die flache Radstrecke sowas von bekackt und auch für den Kopf schwer zu fahren. Wenn ichs wieder versuche, muss ich mich da umstellen. Ich muss lernen 3h immer genau dasselbe zu tun, mich trotz Getümmel auf mich selbst konzentrieren und vor allem unter Last locker bleiben!
Schluß hier.
Lg Nik
__________________
Failing Forward. Wer sich nicht bewegt, spürt seine Fesseln nicht. (Rosa Luxemburg)
|