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Zitat von qbz
Lässt sich dieses Faktum auch mit einer Referenz auf eine Studie belegen?
Ein entgegenkommender oder kreuzender Radfahrer mit 10km/h und einer mit 35km/h vergrössert sich auch unterschiedlich schnell auf Deiner Netzhaut, sofern Du mind. 2xmal zu unterschiedlichen Zeitpunkten bzw. etwas länger hinschaust.
Schaut der Autofahrer nur einmal sehr, sehr kurz hin und berücksichtigt nicht die Umgebungsvariablen (die auch die Geschwindigkeitswahrnehmung von Autos beeinflussen) kann er weder die Geschwindigkeit eines Radfahrers noch die eines Autos realisisch abschätzen, wobei solche Schätzungen für Menschen generell sehr schwierig und komplex sind.
Würde man den Autofahrern, sagen wir mal bei Geschwindigkeits-Schätztests sagen, dass auf dem Rad ein bei einem Unfall explodierendes Gemisch deponiert ist, würde er nämlich die Geschwindikgeit des kreuzenden, vorfahrtberechtigten Rades realistischer einschätzen und nicht, wie Du vermutest, denken: "es passt schon".
-qbz
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es geht nicht um die Physiologie des Auges und fortgeleiteter Wahrnehmung sondern wie tri-guy1 richtig geschrieben hat um die Wahrnehmung der Radler aus der Sicht der Autofahrer. Aus Erfahrung weiss man Velominatis i.d.R. mit ca 15 kmh unterwegs sind und es dauert dann länger bis zum Kontakt. Die Geschwindigkeit wird sehr, sehr häufig unterschätzt weil man ja "nur nen Radfahrer" sieht
